Steilste Standseilbahn der Welt glänzt mit Kärcher

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Steilste Standseilbahn der Welt glänzt mit Kärcher

Grandiose Sicht am Steilhang

Boden reinigen, Wagons aussaugen und runde Panoramafenster glasklar halten – Kärchers Reinigungsgeräte sind für die Stoosbahn in der Vierwaldstättersee-Region täglich im Einsatz – damit Fahrgäste auf der spektakulären Fahrt hoch ins autofreie Bergdorf Stoos einen ungetrübten Blick auf die urschweizerische Alpenwelt geniessen können.

Die neue Schweizer Stoosbahn ist die steilste Standseilbahn der Welt und fährt täglich alle halbe Stunde von der Gemeinde Schwyz mitten in das Bergdorf Stoos hoch. Von dort geht es per Sesselbahnen weiter bis zum Fronalpstock-Gipfel – und einem atemberaubenden Blick auf den Vierwaldstättersee und die Zentralalpen. Das Betriebspersonal um Leiter Gregor Annen ist nicht nur für den einwandfreien Betrieb und die Sicherheit zuständig, sondern sorgt auch dafür, dass alles sauber ist. Machbar ist das nur mit dem richtigen Team und Equipment.

Auf dem Weg nach oben sind an der steilsten Stelle 110 Steigungsprozente zu bewältigen. Das ist nicht nur so steil, dass die Höhe auf 100 Meter Strecke um 110 Meter zunimmt, sondern sogar absoluter Weltrekord: Einen stärkeren Anstieg erklimmt weltweit keine andere Standseilbahn. Zum Vergleich: Die Lombard Street mitten in San Francisco führte mit 27 Prozent steil nach oben, bevor sie in die berühmte Serpentinenstrasse umgewandelt wurde. Die steilste Strasse überhaupt liegt bei Dunedin in Neuseeland und rühmt sich einer Steigung von 35 Prozent.

«Sicherheit ist da natürlich das Wichtigste», erklärt Annen. Seit neun Jahren ist der 53-Jährige für den Bergbahnen-Betrieb zuständig und hat auch die langjährige Konzeptionsphase der neuen Hightech-Seilbahn begleitet. «Die Stoosbahn ist ein technisches Wunderwerk, auf das wir sehr stolz sein können», sagt Annen. «Eine Meisterleistung aller Beteiligten.»

Verglaste Kabinen in Form von Trommeln

Die Bahn ist seit wenigen Monaten in Betrieb und besteht aus zwei Wagen, die sich auf ihrem Weg passieren. Sie befördert im Sommer bis zu 3.500 Passagiere täglich nach oben – im Winter bis zu 4.000. Von der Talstation bis Stoos steigt die Bahn 743 Meter in die Höhe und braucht dafür nur etwa fünf Minuten, parallel fährt der zweite Wagen vom Berg ins Tal.

Die Wagen bieten über die Fenster ihrer je vier Kabinen und über das gewölbte Panorama-Dach freie Aussicht während der Fahrt und müssen jeden Tag gereinigt werden.

Herausfordernd ist dabei nicht nur der Besucheransturm, sondern vor allem auch die zylindrische Form der Kabinen, die wie gewaltige Wäschetrommeln aneinandergereiht sind. Die Seilbahn ist so ausgeklügelt konstruiert, dass man als Passagier immer auf einer waagrechten Fläche stehen kann – egal wie stark die Gleise am Hang ansteigen.

Kein klassisches Reinigungsteam

«Die Stoosbahn hat kein klassisches Reinigungsteam – vielmehr ist das jeweilige Bahnpersonal an den Stationen zuständig», erklärt Annen. Ohne Saisonkräfte sind es 45 Mitarbeiter, im Winter mehr als hundert.

Grundsätzlich reinigt jeder am Abend vor der letzten Talfahrt seinen Arbeitsplatz, Bereiche der Station und das umgebende Areal. Veranwortlich ist immer der diensthabende Bahnfahrer, egal ob in der Bahn eine Scheibe geputzt werden muss, Aus- und Einstiegsbereiche oder der Vorplatz. «Daher müssen die Bahnfahrer auch alle Reinigungsmaschinen bedienen können», so Annen. «Das fängt beim Leeren von Abfallkübeln an und hört beim Wischen, Saugen und Hochdruckreinigen auf.»

Pro Station werden 1,5 Stunden täglich benötigt. «Deshalb legen wir grossen Wert darauf, dass die Reinigungsgeräte einfach zu bedienen und effizient sind», erklärt Annen. Auch die futuristischen Wagons werden mindestens einmal täglich gereinigt – morgens oder abends.

Ungetrübter Blick nach aussen

Besonders in der untersten Kabine mit freiem Blick auf das Bahntrassee kommt es zu Verschmutzungen, wenn Passagiere ihre Nasen und Hände an die Scheiben drücken, um nichts zu verpassen. Fingerabdrücke und andere Spuren sind für das Bahnpersonal kein Problem: Fenster und Kabinentüren sind mit Tüchern, Einwascher, Abzieher und bei Bedarf einer Verlängerungsstange schnell geputzt.

Seit kurzem wird auch der akkubetriebene WVP 10 Adv zum Reinigen der Glasflächen eingesetzt. Selbst über Kopf lassen sich mit dem 1.000 Gramm schweren Fenstersauger die Scheiben einfach absaugen und dank 200-Milliliter-Schmutzwassertank am Stück abarbeiten. So wird auch die Glasfront im Ein- und Abfahrtbereich der Bahn, hinter der die Passagiere warten, bis sie einsteigen können, auf Hochglanz gebracht.

Nass-Trockensauger bewältigt Schmutz und Schnee

Zudem ist die Bodenreinigung wichtig – besonders im Frühjahr und Winter, wenn statt dem Schmutz von Wanderschuhen täglich Matsch oder Schnee zu den unvermeidbaren Krümeln, Getränkespuren, Schokoresten und Hundehaaren hereingeschleppt werden.

Der Boden der Kabinen wird mit dem NT 30/1 Tact L gereinigt, dem mit 30 Liter kleinsten seiner Klasse. Der Nass-Trockensauger ist kompakt und trotzdem äusserst breit einsetzbar. «Wir brauchen einfach einen Allessauger, mit dem wir in der Bahn handlich zugange sein können», erklärt Annen. Selbst bei klirrender Kälte herrscht in den Stationen im Winter «Übertemperatur», also mehr als null Grad. Da taut mitgebrachter Schnee und das Eis an den Wagons – auch die Wasserpfützen werden einfach aufgenommen.

Scheuersaugmaschinen für Tal- und Bergstation
Flexibilität ist auch gefragt im Ein- und Ausstiegsbereich der Bahnstationen. Hier hat das Bahnpersonal auch grössere Flächen zu bewältigen und reinigt den Boden mit der handgeführten Scheuersaugmaschine B 40 W, die sowohl an der Bergstation wie auch im Tal vorhanden ist.

«Eine Scheuersaugmaschine zum Aufsitzen wäre etwas bequemer», erklärt Annen. «Aber wir müssen auch viele kleinere Räume reinigen – mit der Nachläufer-Maschine kommen wir einfacher um die Ecken.»

Die Stoosbahn-Betreiber haben sich für die Ausführung mit Walzenbürsten mit Vorkehreinrichtung entschieden, damit sich auch bei Nässe Papierteile, Laub und Gras aufnehmen lassen – sowie der sich im Winter ansammelnde Split. Nicht zuletzt schätzt das Bahnpersonal die Vorkehrfunktion für groben Schmutz, mit der auch Essensreste quasi in einem Aufwasch beseitigt werden.

Zügige Kehrfahrten im Aussenbereich

Das Aussenareal der Tal- und Bergstation halten Mitarbeiter mit einer Aufsitzkehrmaschine mit Benzinmotor in Schuss. Das Modell KM 105/100 R wurde noch während des Betriebs der alten Stoosbahn angeschafft. Da auch Ecken mit nur einer Kehrfahrt vollständig gereinigt werden, ist das Gelände in der Regel zügig von Laub oder Abfällen befreit.

Massgeblich für die Kaufentscheidung war vor allem das Preis-Leistungsverhältnis und der leistungsstarke Motor. Die Kehrsaugmaschine soll später auch im neuen Parkhaus eingesetzt werden und muss dann auch kleinere Steigungen bewältigen. Der Vorplatz im Tal wird derzeit und um ein Parkhaus ergänzt. Hier liefern Busse Touristen und Ausflügler ab, Lieferanten entladen ihre Waren. Oben im autofreien Dorf leben gut 150 Leute, die die Seilbahn täglich für den Schul- oder Arbeitsweg nutzen.

Auch wird alles mit der Bahn transportiert, was man auf dem Stoos braucht. Unter anderem Getränke und Lebensmittel, aber auch Zement, Holz und anderes Baumaterial für die Häuser. Dazu hat die Seilbahn einen Lastenbereich mit Mulden. Damit bringt auch das Bahnpersonal Wartungs- und Reinigungsgeräte zur Bergstation – zweimal in der Woche z. B. die grosse Kehrmaschine für den Aussenbereich Sämtliche Verschmutzungen der Mulden werden mit dem Heisswasser-Hochdruckreiniger HDS 8/18-4 beseitigt.

Mit Hochdruck am Gipfel

Zur Frühschicht führt Annen oder ein anderer Bahnführer morgens kurz nach sechs Uhr eine erste Dienstfahrt durch. Vorab werden verschiedene Funktions-Checks absolviert. «Die Nächte können stürmisch sein», sagt der im Kanton Schwyz gebürtige Schweizer.

Auch die beiden Sesselbahnen, die vom Bergdorf Stoos auf 1300 Meter Höhe noch weiter bis zum Fronalpstock-Gipfel fahren, fallen in seinen Zuständigkeitsbereich. Die Bahnen mit 34 Sesseln à vier Plätzen im unteren Bereich und 70 Sesseln am oberen Hang werden mit dem Heisswasser-Hochdruckreiniger HDS 8/18-4 gereinigt. Beseitigt wird damit auch hartnäckiger Schmutz, der sich etwa an den Fussrasten ansammelt. Mitunter sind die Kunstleder-Sessel selbst stark verschmutzt oder klebrig und werden mühelos abgewaschen.

Ganz oben hat man einen Rundumblick und schaut auf den herrlichen Vierwaldstättersee. «Die Aussicht ist einzigartig», sagt Annen. «Klar machen Besucher hier ein Selfie nach dem anderen.» Genug Zeit hat man: Am Wochenende fährt die Stoosbahn bis in die Nacht – im Winter sogar bis 24 Uhr.

 

Bildquelle- und Rechte: Alfred Kärcher GmbH & Co. KG

 

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