ISH 2019: „Pop up my Bathroom“ taucht in Farbe

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Auf der Weltleitmesse ISH in Frankfurt bietet der experimentelle Showroom „Pop up my Bathroom“ mit einer Trend Color Selection einen Einblick in die Zukunft des Baddesigns in Farbe. Gezeigt werden Badezimmerkreationen, Installationen, Foto-Inszenierungen im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen, aktueller Gestaltungstrends und technologischer Innovationen.

Es wird poppig auf der ISH 2019: Fliesen, Badmöbel, Waschbecken und Badewannen erhalten neue farbliche Ausdruckskraft – mal dezent Ton-in-Ton, mal selbstbewusst in Rot oder sogar mehrfarbig. Das Badezimmer erfährt im kommenden Jahr eine weitere Aufwertung als vielfältiger, bunter und lebensbejahender Rückzugsort und treibt Lifestyle-Trends voran. Mix and Match mit lackierten Vintage-Stücken, Boho-Teppichen und Kissen haben bereits seit Längerem in anderen Wohnbereichen wie Wohnzimmer oder Küche, Einzug erhalten – nun verzaubert die neue Farbigkeit mit unterschiedlich stilvollen Akzenten das Bad.

Die Sondershow „Pop up my Bathroom“, initiiert von der Messe Frankfurt und der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS), präsentiert in Halle 4.0 im Saal Europa vom 11. bis 15. März 2019 die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten des State of the Art Baddesigns in ausgewählten Kombinationen

Herantasten an die Trendfarben für Badewanne & Co.

Neben Textilien als idealem Farbträger für das Bad, ist für integrierte Produkte wie Waschtische, Mineralguss, Keramik, Armaturen, Duschwände und Badewannen eine Trendwende zur Farbe zu verzeichnen: Hoch im Kurs stehen sowohl kräftige Signalfarben im Gelb-Orange-Rot-Spektrum als auch eine nordisch-frisch wirkende Blaupalette. Für das Interior Design im Badezimmer ist Grün angesagt. Die Grün-Facetten von zartem Pastellgrün über frische Töne bis zu dunkler Eleganz sind auf ein gestiegenes Umweltbewusstsein der Kunden zurückzuführen, es symbolisiert zudem den Gesundheitsaspekt im Bad. Warme, pudrige Pastelltöne sorgen im dezenten Farbspektrum für eine wohnliche Badatmosphäre. Im Hintergrund rangieren Weiß und Schwarz, ebenso wie Grau in allen Schattierungen. Schwarz wird in der Badgestaltung alleinig zur dominanten Farbe und mit Materialien wie Marmor und Messing kombiniert. Grundsätzlich gefragt sind individuelle Badplanungen mit farblich abgestimmten Produkt- und Materialkombinationen.

„Farbe im Bad setzt sich 2019 weiter durch – und löst damit langsam die lange Weiß-Phase ab. In Anlehnung an den allgemeinen Lifestyle-Trend, zahlt diese Entwicklung besonders auf Themen wie Individualisierung, Wohnlichkeit und Emotionalisierung ein“, erklärt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) e.V. „Farbige Oberflächen waren natürlich schon immer ein Thema. Nun wird der Einsatz von Farben zunehmend mutiger und unabhängig von Oberflächen.“

Zuvor kamen kräftige Farben und Muster häufig nur auf wasserfesten Tapeten auf Badezimmerwänden zum Einsatz. Badewanne, Toilette, Waschbecken und Kacheln blieben jedoch weiß. Doch nun haben unterschiedliche Farbnuancen die Kernbereiche der sanitären Ausstattung erreicht und interpretieren die ehemals bunten Hochglanzbäder der 80er Jahre neu.

„Es geht um ganzheitliche Farbkonzepte im Badezimmer, die vielleicht auf den ersten Blick durch den Stilmix widersprüchlich erscheinen“, weiß Wischmann zu berichten und sieht zukünftig progressive Badmöbler als Designvorreiter der Branche. „Auf diesem Gebiet bietet sich für Badplaner eine gute Gelegenheit, ihre Farbkompetenz auszubauen und entsprechend auszuspielen“.

Trendforum diskutiert das Potenzial von Farben

Visuelle und kulturelle Trendforschung zum Thema Baddesign, inklusive aktueller Farbtrends, werden während der ISH 2019 nicht nur in der umfangreichen Ausstellung vorgestellt, sondern auch im angeschlossenen Trendforum in diversen Vorträgen thematisiert.

„Für welches Badkonzept der Kunde sich auch entscheidet: Die Branche wird in der Lage sein, jeden Geschmack bedienen zu können. Letztlich geht es um die Erhöhung der Aufenthaltsqualität des Badezimmers – und hierbei wird uns zukünftig eine sehenswerte Palette an Farbalternativen unterstützen können“, ist sich Wischmann sicher.

Weitere Informationen:

Die Sonderschau „Pop up my Bathroom“ sowie das Trendforum finden auf der Weltleitmesse ISH vom 11.-15.03.2019 in Frankfurt statt.

Presseinformationen & Bildmaterial:

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„Pop up my Bathroom“ auf der ISH 2019

Seit 2009 begleitet „Pop up my Bathroom“ aktuelle Entwicklungen im Bad-Design. Initiiert wurde die Trendplattform von der Messe Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS). Neben dem Showroom für visionäre Gestaltungsideen auf der ISH, findet auch ein Trendforum statt, auf dem Experten zukünftige Designtrends thematisieren und diskutieren. Architekten, Badplaner, Interior Designer und Journalisten sowie interessierte Endverbraucher finden auf der übergreifenden Kommunikationsplattform, der ISH-Website, viele weitere Themen, um sich ganzjährig über neue Badkonzepte und neue Entwicklungen in diversen Sanitärbereichen zu informieren. „Pop up my Bathroom“ visualisiert dabei produktneutrale Designtrends im Bad.

„Pop up my Bathroom“ legt alle zwei Jahre anlässlich der internationalen Leitmesse eine Studie auf, die die Trends im Badezimmer für die Fachwelt sowie für Konsumenten zusammenfasst.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Mehr als 2.400 Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 669 Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und eines internationalen Vertriebsnetzes unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau und Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

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