Terra Float Air kann mehr

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Rasennachsaat:

Eine Maschine nur für die Nachsaat? Hier runzelten bislang nicht nur Kaufleute die Stirn. Grund genug für die Wiedenmann GmbH, ein neues Kombigerät mit Zusatznutzen zu entwickeln.

Terra Float Air heißt die Anbaumaschine für Kompakttraktoren mit Heckdreipunkt ab 25kW Motorleistung und 1000 kg Hubkraft. Sie wird derzeit an die Händler ausgeliefert, um rechtzeitig zur nächsten Saison bereitzustehen. Mit ihr reicht ein Arbeitsdurchgang, um alle Einzelaufgaben rund um die Saat auszuführen.

Zunächst lockert und belüftet sie den Boden bis in 30 mm Tiefe, um das Saatbett vorzubereiten. Drei Werkzeuge kommen nach Wahl zum Einsatz: Nägel mit 5 und 8 mm Durchmesser sowie feine Schlitzmesser. Ihre drei Trägereinheiten mit insgesamt 1600 mm Arbeitsbreite sind pendelnd aufgehängt, folgen also der Geländekontur. Das dichte Perforationsbild mit 1500 Löchern und 500 Schlitzen pro Quadratmeter schafft beste Voraussetzungen auch für die Wasseraufnahme in Trockenperioden. Dass die Schlitzmesser keine durchgehenden Linien ziehen, ist ein Qualitätsmerkmal.

Die nachgelagerte Saatguteinheit verfügt über eine Zellenraddosierung mit pneumatisch unterstützter Ausbringung. Sie lässt sich auf alle gängigen Saaten einstellen. Der Luftstrom hat eine Doppelfunktion: Einerseits transportiert der die Saat zu den Pralltellern, andererseits pustet er die Bauteile vor Arbeitsbeginn trocken. Bordeigene Sensoren für Geschwindigkeit und Aushub stellen sicher, dass die Saatablage stets gleichmäßig erfolgt. Die Nebenflächen bleiben frei. Dosierungen ab 1 g/m2 sind möglich, um einen definierten Bewuchs bei geringsten Kosten zu erzielen. Granulierter Dünger und andere Bodenhilfsstoffe lassen sich ebenfalls ausbringen.

Als dritte Ablaufdisziplin beherrscht die „Air“ das Bürsten und Walzen zum Einbau der Saaten oder von Top-Dress-Materialien. Verschiedene Bürstenhärten und die mehrdimensional pendelnd aufgehängten Nachlaufwalzen sorgen für ein professionelles Resultat mit glatter Oberfläche. Die ohnedies erforderlichen Durchgänge zur Nacharbeit werden drastisch reduziert oder entfallen ganz. Ein integrierter Bordcomputer mit Display steuert die zentralen Funktionen der Maschine. Weil er alle relevanten Daten speichert, lässt sich das selbe Arbeitsprogramm wiederholt ausführen. Etwaige Fehlbedienungen werden erkannt und angezeigt. 610 kg wiegt das System einschließlich Saateinheit, Werkzeugen, Bürsten und Walzen. Mehr dazu unter Wiedenmann.de im Internet.

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