Leitender Verbandsverwaltungsdirektor in den Ruhestand verabschiedet

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Wurde nach 45 Berufsjahren im KRZN in den Ruhestand verabschiedet: Werner Pescher (zweiter von links). Alles Gute wünschten: Verbandsvorsteher Dr. Andreas Coenen (2.v.r.) und die Geschäftsleiter Horst Hermanns (links) und Jonas Fischer (rechts).    Foto: Alois Müller

KRZN: Leitender Verbandsverwaltungsdirektor in den Ruhestand verabschiedet / Von der Lochkarte zum großen kommunalen IT Dienstleister

Werner Pescher arbeitete 45 Jahre für das KRZN

Kamp-Lintfort – Mit Werner Pescher wurde jetzt ein „Urgestein“ des Kommunalen Rechenzentrums Niederrhein (KRZN) in den Ruhestand verabschiedet. Der Mitarbeiter der ersten Stunde geht nach 45 Berufsjahren in den wohlverdienten Ruhestand. Verbandsvorsteher Dr. Andreas Coenen würdigte die Verdienste und Leistungen des 68-Jährigen. Pescher, der seit 2005 Leitender Verbandsverwaltungsdirektor des KRZN war, hatte maßgeblichen Anteil an der stetigen Entwicklung kommunaler IT in Nordrhein-Westfalen.

Der gebürtige Moerser arbeitet seit der Gründung 1971 für das KRZN. Coenen erinnerte daran, dass das KRZN von damals nichts mehr mit dem Rechenzentrum von heute zu tun hat. Es wurde mit Lochkarten gearbeitet. Eigene Computer für die Anwender waren unvorstellbar. „Heute sprechen wir von einem hoch technologisierten Rechenzentrum mit einer Fülle von Aufgabengebieten und Dienstleistungen“, so Coenen. Werner Pescher hatte an dieser Entwicklung einen großen Anteil. Viele Neuerungen und Anwendungen im Bereich der kommunalen IT wurden von ihm maßgeblich begleitet und verantwortet. Dabei lagen ihm stets nicht nur die Belange des KRZN, sondern auch die der Verbandsmitglieder am Herzen.

Doch Werner Pescher hat nicht nur fachlich einen hervorragenden Ruf, auch sein kollegialer Führungsstil und sein offenes Ohr werden von Mitarbeitern und Kollegen sehr geschätzt. Und das nicht nur im Rechenzentrum, sondern auch in den Kommunen. Immer hat er nach tragfähigen Kompromissen gesucht, um die Interessen der 43 Verbandmitglieder unter einen Hut zu bekommen. Dank seines ausgezeichneten Verhandlungsgeschicks ist ihm das stets gelungen. Bei der rasanten Entwicklung der kommunalen IT in den vergangenen Jahrzehnten hat Pescher nicht nur Schritt gehalten, sondern er war vielen auch immer mindestens einen Schritt voraus, so Coenen. Nicht nur fachlich, sondern auch menschlich werde Werner Pescher im KRZN fehlen.

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Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort gehört zu den zehn größten kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands und versorgt am Niederrhein mehr als 15.000 Büroarbeitsplätze in den Rathäusern und Kreisverwaltungen mit Informationstechnik. Zu den Aufgaben des Zweckverbandes zählen die Entwicklung, Einführung, Wartung und der Betrieb der IT-Anwendungen. Außerdem setzt das KRZN Datenschutz und Datensicherheitsmaßnahmen um. Am Standort in Kamp-Lintfort arbeiten mehr als 300 Beschäftigte.

www.krzn.de

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