Andere Länder, andere Sitten: Weihnachtsrituale

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Andere Länder, andere Sitten: Weihnachtsrituale

bald ist Weihnachten. Grund genug für Green Pearls® die Vor- und Weihnachtsbräuche genauer unter die Lupe zu nehmen. Einen sehr schrägen Weihnachts-brauch findet man beispielsweise in Norwegen: Hier verstecken die Leute ihre Besen. Dies resultiert aus der Zeit, als die Menschen glaubten, dass Hexen und böse Geister am Heiligen Abend nach Besen suchten, um auf ihnen zu reiten. Oder in Finnland heißt der Nikolaus „Joulupukki“ und ist, anders als sein historisches Vorbild, verheiratet. Die Rollenteilung ist altmodisch: Seine Gattin fertigt (zusammen mit den Elfen) das ganze Jahr über Geschenke für Weihnachten an…..

Weihnachten in Transsylvanien

Warum nicht mal Weihnachten in Rumänien oder genauer gesagt im traditionellen Transsylvanien verbringen? Im HRH Prince Charles Guesthouse sind Reisende zu Gast bei Count Kálnoky und Prinz Charles. Der Prinz von Wales kaufte das Anwesen und achtete bei der Restaurierung sorgsam darauf, Textur und Atmosphäre des alten Gebäudes beizubehalten. 1988 besuchte Prinz Charles zum ersten Mal Transsylvanien und war sofort vom wertvollen Vermächtnis dieses Gebiets, seiner einzigartigen Schönheit und seinem außerordentlich reichen Erbe überwältigt. Hier verbringen die Kinder ihre Zeit mit Gruselgeschichten rund um Dracula, die Eltern genießen die Ruhe und Landschaft, Fernseher sucht man hier vergebens, allerdings gibt es eine stattliche Bibliothek. Und wer neben Tierbeobachtung (unter anderem Bären), Lust auf Weihnachtsstimmung hat, wird ebenfalls fündig: Das Singen von Weihnachtsliedern ist ein wichtiger Bestandteil der rumänischen Feierlichkeiten. Traditionell angezogene Sänger ziehen am ersten Weihnachtsfeiertag durch die Straßen der Städte und Dörfer. Kleinkinder laufen während der Weihnachtszeit von Haus zu Haus und tragen Gedichte und Weihnachtslieder vor.


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Deutschland: Von „Kramperln“, „Buttnmandln“ und  „Klöüsegrind“

Im Berghotel Rehlegg werden seit 1640 die Werte Nachhaltigkeit, Tradition und Gastfreundschaft gepflegt und von Generation zu Generation weitergegeben. Dem Watzmann entgegen schwimmen oder warm, geborgen, still im Almwies’n SPA – hier ist man auch in der Weihnachtszeit im Dialog mit der Natur.

Eine besondere Tradition im Berchtesgadener Land wird am Nikolaustag gepflegt: Dann ziehen wilde Gestalten in Fell und Stroh mit Glocken, genannt Kramperl und Buttnmandl, durch das Tal. Durch das Buttn – Scheppern oder Rütteln – großer Glocken sollte ursprünglich der Winter vertrieben werden. Die Buttnmandl und Ganggerl (Glöckchen) sind in ausgedroschenes Stroh eingebunden. Fellmasken und große, um die Taille gebundene Glocken vollenden das gruselige Aussehen. Der christliche Nikolaus trägt im Berchtesgadener Land die Kleidung eines Bischofs. Vielfach wird er vom „Nikoloweibl“, einem in Mädchentracht gekleideten Jungen, begleitet.

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Balderschwang ist die Heimat der HUBERTUS Alpin Lodge & Spa. 1.044 Meter über null liegt Deutschlands höchste und zugleich kleinste eigenständige Gemeinde. Ein Hochtal, das früher lediglich von Österreich aus zugänglich war. Stress, Fremdbestimmung und Hektik bleibt der Zugang heute noch verwehrt. Dagegen kultivieren sich in der idyllischen Alpenszenerie traditionelle Käsereien, einsame Pfade und Spuren und Loipen, auf denen der Mensch zurück zu sich selbst spaziert. In dunklen Winternächten wird auch heute noch ein eigenwilliger Brauch mit alemannischen Wurzeln praktiziert – eine Gaudi für Jung und Alt. Er ist dem der Kramperl und Buttnmandln recht ähnlich:
Junge Burschen kleiden sich in Angst einflößende Fell- und Ledergewänder. Auf die Köpfe setzen sie „Klöüsegrind“ – Tierköpfe mit Hirschgeweihen oder Ochsenhörnern. Johlend ziehen sie mit Schellen- und Kettengerassel durch die Gassen, um böse Wintergeister, Druden und Schatten aus dem Dorf zu vertreiben.


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Österreich: die Geister, die ich vertrieb

Dem österreichischen Volksglauben nach brach mit dem 25. Dezember die mystische Zeit der Rauhnächte an (abgeleitet vom Begriff „Räuchern“). Unheimliche Geister suchten bis 6. Januar Stall und Stube heim. Diese galt es mit dem Ausräuchern von Haus und Hof am Heiligen Abend, zu Silvester und am Dreikönigstag zu bändigen. Es bedeutete Unglück oder gar den Tod, wenn ein Familienmitglied beim Räuchern fehlte. Auch heute noch wird das Räuchern in Tirol aktiv praktiziert. In eine große, mit heißer Glut gefüllte Pfanne wird Weihrauch gelegt, mit der die Bauernfamilie unter ständigem Gebet alle Räume feierlich „ausräuchert“. Wer über die Feiertage vielleicht keine Geister aber seinen Stress los werden möchte, ist im Naturhotel Waldklause, inmitten der Ötztaler Bergwelt gut aufgehoben.


Singen, Essen, Trinken in Italien

Im italienischen Südtirol findet in der Weihnachtszeit das so genannte „Klöckl-Singen“ statt. Mit Lodenumhang und Hut bekleidete Männer ziehen in den Adventsnächten mit Stab und Laterne von Hof zu Hof. Die Klöckl-Singer waren auch in früherer Zeit äußerst gern gesehene Gäste auf den Höfen. Wahre Lichtblicke, die in den dunklen Hausfluren ihre anrührenden Adventslieder vortragen. Die Sänger werden heute mit Äpfeln, Nüssen, Plätzchen und auch gerne mit einem Schnaps für Ihr Singen belohnt. Und wer das Ganze zur Weihnachtszeit live miterleben möchte, macht am besten Urlaub im klimaneutralen Leitlhof, in den Dolomiten, genauer gesagt in den Pustertaler Bergen. Regionale Spezialitäten und ein natürlicher Spa- und Wellnessbereich schenken Entspannung zum Ausklang des Jahres. Und bei der Fahrt im Pferdeschlitten ist man Nikolaus schon ziemlich nah.


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Peru: Handwerk und alte Rituale

Weihnachtskrippen sind in Südamerika sehr wichtig. In Gegenden mit einem hohen Anteil an indigener Bevölkerung, wie etwa Peru, werden die Krippenfiguren nach einem jahrhundertealten Muster in Handarbeit geschnitzt. In Cusco findet das „Santirantikuy“ am Weihnachtsabend statt. Bauern aus den Anden versammeln sich am Hauptplatz “Plaza de Armas” und offerieren Keramik, Souvenirs, Spielzeug und Figuren wie das Jesuskind, Maria & Josef, die Heiligen Drei Könige, Krippentiere, alles liebevoll gefertigt. Im Inkaterra La Casona in Cusco gibt es ein interessantes Weihnachtsritual: Gäste können an einem Coca Leaf Reading teilnehmen. Die Zeremonie verschafft einen Einblick in die Kultur und Traditionen und in die eigene Zukunft. Der Schamane betet zum Gott der Berge, Apus. Nachdem drei Coca Blätter dem Gott geopfert wurden, wirft der Schamane eine Handvoll Blätter vor die jeweilige Person. Das Arrangement der Blätter hat jeweils eine bestimmte Bedeutung.

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Die deutsche Green Pearls GmbH mit Sitz in Darmstadt vereinigt internationale Tourismusunternehmen, die sich für den Schutz der Umwelt einsetzen und sozial engagieren. Dabei ist Green Pearls die erste Holdinggesellschaft weltweit, die nachhaltige Hotels, eine Destination und Restaurants in einer globalen Datenquelle zusammenfasst.

Zu den Aufnahmekriterien von Green Pearls gehören neben einem Nachhaltigskeitsplan auf Managementebene eine umweltgerechte Architektur, umfangreiche Wasser-, Energiespar-, und Müllaufbereitungsmaßnahmen, die Verwendung saisonaler und regionaler Zutaten in der Küche sowie ein großes Engagement für das soziale Gleichgewicht in der jeweiligen Urlaubsregion.

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Bildrechte und Quelle: Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung durch Green Pearls GmbH

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