TOP 100

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Die feierliche Preisübergabe an das Dörken-Team – vertreten durch Dr. Henner Spelsberg, Leiter der Unternehmensentwicklung, Vorstand Thorsten Koch und Innovationsmanager Ilias Mokanis (v.l.n.r.) – übernahm der „Top 100“-Mentor, Journalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar (2.v.l.). Sie fand am 24. Juni 2016 in Essen statt. Foto: compamedia

Ewald Dörken gehört zu den TOP 100

Herdecker Unternehmen schafft es in Deutschlands Inno­va­tionselite. / Auch die Dörken GmbH & Co. KG als Unter­nehmen der Dörken-Gruppe wurde damit bereits zum fünften Mal mit dem begehrten Gütesiegel aus­gezeichnet. / Ehrung durch TOP 100-Mentor Ranga Yogeshwar

Herdecke – Zum 23. Mal werden die TOP 100 aus­gezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deut­schen Mittelstands. Die Ewald Dörken AG und ihre vier Tochter­­unter­nehmen – darunter auch die Dörken GmbH & Co. KG – gehören in diesem Jahr bereits zum fünften Mal zu dieser Inno­vationselite. Das Herdecker Unternehmen nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Aus­wahlprozess teil. Untersucht wurden das Innova­tions­management und der Inno­va­tionserfolg. Der Men­tor des Inno­va­tions­wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrt den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittel­stands-Summits am 24. Juni in Essen.

Innovationstreiber der Ewald Dörken AG aus Herdecke, die zum fünften Mal als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet wird, ist ein engagiertes Top-Management. Mit einem breiten Produktspektrum von Baufolien über Bau­farben und Tönsysteme bis bin zu Mikroschicht-Korrosionsschutz-Systemen ist das 1892 gegründete Familienunternehmen mit weltweit 23 Standorten national führend und auch international in der Spitzengruppe seiner Branche. Einen großen Teil ihrer Arbeitszeit investiert die Geschäftsleitung in die Recherche, die Ana­lyse und die Realisierung von Produkt- und Prozess­innovationen und in die eigene Weiterbildung in Sachen Innovationsmanagement. Alle rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmensgruppe sind in die Ideenfindung einbezogen – für große Gruppen gibt es beispielsweise Veranstaltungen im Stil eines „World Cafés“.

„Den Kundenwunsch zu erkennen und mit einer pass­ge­nauen Leistung zu bedienen, ist für uns Innovation“, sagt Vorstand Thorsten Koch. Daher schult Innovations­mana­ger Ilias Mokanis die Führungskräfte in kreativen Prozess­methoden, die den Fokus auf den Kundennutzen legen. „Die Geschäftsführer unserer Business Units nehmen sich die Zeit, mich zu Pilotkunden zu begleiten“, erzählt er. „Dieses Engagement öffnet Türen und schafft Vertrauen.“ Der Austausch mit den Anwendern steht dabei im Vordergrund: „Wir stellen unseren Kunden schon früh Prototypen vor. Unsere Partner im Handwerk unterstützen uns dann, indem sie diese Prototypen verarbeiten und deren Handhabung und Funktionalität beurteilen. Über die Rückmeldung können wir das Produkt dann weiter op­ti­mieren“, erklärt Ilias Mokanis. Mit dieser strategischen Ausrichtung auf den Kundennutzen entstanden zum Beispiel zwei neue Unterdeckbahnen für die Delta-Maxx-Familie: Delta-Maxx X, die völlig neue Maß­stäbe setzt, was die Durch­sturzsicherheit, die Belastbarkeit und die Reiß­kraft des Materials und die Kaltklebekraft der Über­lappungs-Ver­klebung anbelangt, und Delta-Maxx WD, die die Dörken GmbH & Co. KG, speziell für die rationelle Verlegung auf Walmdächern entwickelte.

Auf Herz und Nieren geprüft

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Para­me­ter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovations­förderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Inno­va­tive Prozesse und Organisation“, „Innovations­marke­ting/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schritt­machern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produkt­verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozent­punkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusam­men meldeten die Mittelständler in den vergan­genen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.

Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ist von der Qualität der Unternehmen beeindruckt und hofft auf eine Signalwirkung: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkens­wert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“

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TOP 100: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittel­ständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

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