STEYR S-Tech 700 Monitore mit signifikantem Leistungs-Plus bei Präzision, Flexibilität und Bedienfreundlichkeit

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Für marken- und modellübergreifende Präzision: Nachrüstlösung mit neuem Lenkmotor / Leichterer Datenimport: Shape File Datenformat ab sofort nutzbar / „Immer schön am Rand lang“: mit S-Guide™ auch im Vorgewende ganz genau / Personalisiert: Arbeitsbildschirme individuell benennen / Nutzen maximiert: Mit Fahrspuren aus Trimble Displays kompatibel

St. Valentin / Hannover, 10.11.2015

Die in der Praxis zunehmend genutzten Instrumente der Präzisionslandwirtschaft zählen wohl zu Recht zu den wichtigsten Meilensteinen der Landtechnik seit Beginn der Technisierung. Das wird auch jetzt anlässlich der Vorstellung der neuen Steyr S-Tech 700 Monitore zur Agritechnica wieder deutlich. In dem Spannungsfeld unterschiedlicher Marken und Datenformate wird es immer wichtiger, den maximalen Kundennutzen im Auge zu behalten. Dazu gehört auch, Daten und Leistungen externer Anbieter nutzbar zu machen sowie systemübergreifende Anwendungen zu erschließen.

„Ein wesentliches Merkmal der neuen S-Tech 700 Monitore ist etwa, dass nun auch Daten im Shape File Format übernommen und verarbeitet werden können. Ein zweiter wesentlicher Vorteil ist, dass im Zusammenspiel von S-Tech 700 und dem neuen ElectriSteer Lenkmotor als Nachrüstlösung jetzt auch Fremdfabrikate und ältere Maschinen mit hoher Präzision eingesetzt werden können“, berichtet Ulrich Sommer, der als Product Marketing Manager für Europa, den Mittleren Osten und Afrika zuständig ist.

Mehr Steyr Präzision – über Marken und Baujahre hinweg

„Mit Blick auf den maximalen Kundennutzen war uns wichtig, S-Tech-Präzision nicht nur in unseren eigenen modernen Traktoren, sondern auch in Fremdfabrikaten und älteren Modellen verfügbar zu machen“, erläutert Sommer. „Dank dem Zusammenspiel des neuen ElectriSteer Universal-Lenkmotors und der aktuellen S-Tech 700 Monitore können wir nun ein präzises Lenksystem für alle Maschinen und Fabrikate bereitstellen“, so der Spezialist für Präzisionslandwirtschaft weiter. Ein klarer Vorteil dieser Nachrüstlösung zeigt sich auch bei dem leichten Einbau, der ohne Änderungen an Lenksäule oder Lenkrad vorgenommen werden kann. Ulrich Sommer ergänzt: „Da das System bis zu einer Mindestgeschwindigkeit von 1,6 km/h äußerst verlässlich arbeitet und auch Wechsel zwischen Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt zuverlässig erkennt, können nun die gewohnten Arbeiten auch mit älteren Maschinen oder Fremdfabrikaten mit deutlich höherer Genauigkeit und gleichzeitig ganz entspannt bewältigt werden.“

Kompatibel mit ISO XML

ISO XML wird inzwischen weltweit als standardisierte Sprache u. a. für den Austausch von Daten in der Landtechnik verwendet. Bei ISOBUS Anwendungen dient der Task Controller einer Maschine dank ISO XML als Schnittstelle zwischen Hofcomputer, Traktorterminal und Jobrechner auf der jeweiligen Maschine die Konfiguration, Komprimierung und Übertragung von Steuerdaten, während gleichzeitig auch Applikationsdaten für die spätere Übergabe an den Hofcomputer gesammelt werden. Ab sofort gelingt es dem Anwender mit den neuen Steyr S-Tech 700 Monitoren die Daten, beispielsweise Ertragsdaten im ISO XML Format auszugeben, ohne ISOBUS Anwendungen durchzuführen. Damit ist für die Anwender die perfekte Kompatibilität unterschiedlicher Geräte gewährleistet, und dies alles in einem standardisierten Dateiformat.

Shape File Format: keine „Fremdsprache“ mehr

Da die neuen S-Tech 700 Monitore jetzt auch Daten in Shape File Format verarbeiten können, wird der Datenaustausch mit externen Partnern erheblich erleichtert. So stehen etwa von Beratern vorbereitete Applikationskarten für Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Karten zu Fahrspuren oder auch externe Katasterdaten zu Feldgrenzen häufig im Shape File Format (SFF) zur Verfügung. „Wenn externe Daten in diesem Format unmittelbar in die S-Tech 700 Displays übernommen werden können, dann bedeutet das ein klares Effizienzplus und eine spürbare Arbeitserleichterung“, stellt Ulrich Sommer fest. Das wird unter anderem auch daran deutlich, dass die über Trimble Displays aufgezeichneten Fahrspuren nun mit unserem System kompatibel sind, d. h. also in beiden Richtungen ausgetauscht und genutzt werden können, ohne den Umweg über eine Formatierungssoftware“, berichtet Sommer abschließend.

Präzision bis in die letzte Ecke

In der Vergangenheit sind automatische Spurführungssysteme insbesondere auf verwinkelten Vorgewenden zum Teil an ihre Grenzen gestoßen, sind die Konturen der Felder nicht immer sauber ausgefahren worden. „Mit dem neuen S-Tech 700 kann jetzt auch in Vorgewenden mit maximaler Präzision gearbeitet werden. Während die Ecken bislang systembedingt „abgerundet“ wurden, lassen sich nun mit dem S-Guide™ Lenksystem auch die Ecken von Vorgewenden konturgenau ausfahren und sauber bearbeiten. Unsere Kunden können die verfügbaren Flächen so optimal nutzen und Fehlstellen sicher vermeiden“, so Sommer.

GPS Koordinaten ohne USB übertragen

Ein weiteres Merkmal der neuen S-Tech 700 Monitore ist, dass GPS Koordinaten wie auch Kompassrichtungen im Display abgelesen und manuell auf andere Geräte übertragen werden können. Das erlaubt etwa die einfache manuelle Weitergabe und Übertragung von Fahrspuren zwischen Fahrzeugen, ohne dass dazu ein USB Stick erforderlich wäre.

Fahrgassenfehler? Nein danke!

„Nicht selten ist es in der Praxis früher zu ‚Zählfehlern‘ bei der Anlage der Fahrgassen gekommen. Diese Fehlerquelle ist nun dank der 3D Feldkarten im S-Tech 700 Display eliminiert. In dem Display sind jeweils die Fahrspuren farblich gekennzeichnet, in denen eine Fahrgasse angelegt wurde oder werden soll. In der Praxis bedeutet das ganz einfach, dass die Fahrgassen jetzt selbst an langen und fordernden Arbeitstagen verlässlich, präzise und ermüdungsfrei angelegt werden“, berichtet Ulrich Sommer.

Arbeitsbildschirme individuell kennzeichnen

„GPS“, „ISOBUS“ und andere Begriffe stehen weltweit für exakt die gleichen Funktionalitäten, und auf nationaler Ebene können auch einzelne Tätigkeiten und Funktionen mit allgemein verständlichen Begriffen kommuniziert werden. „Wir sind aber der Meinung, dass sich dies auch noch individueller und einfacher gestalten lässt. Aus diesem Grund können unsere Kunden die einzelnen Arbeitsbildschirme der neuen S-Tech 700 Monitore mit individuell wählbaren Bezeichnungen unterlegen. Dort muss es dann nicht mehr „Run 1 bis Run 6“ heißen; stattdessen können die Tabs nun nach eigenem Geschmack mit entsprechenden Begriffen belegt werden, die im Einzelfall eine vereinfachte Menüführung ermöglichen“, hebt Ulrich Sommer hervor.

Verbesserte Kompatibilität – höhere Systemleistungen

„Die Updates der aktuellen S-Tech 700 Displays machen eines deutlich: Wir wollen den Nutzern unserer Technologien den maximalen Nutzen bieten, wir wollen sie soweit wie möglich unterstützen und entlasten“, berichtet Sommer abschließend.

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