LAMILUX – Top-Innovator

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Rehau – Seit über 20 Jahren steht das „Top 100“-Siegel für Innovationskraft, Wissensdurst und Teamgeist. Am 27. Juni erhalten die erfolgreichsten Ideenschmieden Deutschlands erneut die begehrte Auszeichnung. „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar wird die Unternehmen im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen ehren. Zu der Veranstaltung erwartet der „Top 100“-Initiator compamedia mehr als 1.000 Gäste. Die LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG aus Rehau gehört zu den Top-Innovatoren.

Die mit dem „Top 100“-Award ausgezeichnete LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG kann auf eine mehr als 100-jährige Unternehmensgeschichte blicken. Im oberfränkischen Rehau zunächst als Sägewerk und Zimmerei gegründet, bilden heute die Entwicklung und Herstellung von Tageslichtsystemen, multifunktionalen Glasdachkonstruktionen und komplexen Gebäudesteuerungen sowie die Produktion faserverstärkter Kunststoffbahnen das Kerngeschäft des familiengeführten Unternehmens. Der Top-Innovator mit mehr als 600 Beschäftigten ist trotz Expansionen und einer mehr als 60-prozentigen internationalen Geschäftstätigkeit seinem Heimatstandort Rehau immer treu geblieben. Vor allem der Innovationserfolg des Unternehmens kann sich sehen lassen. Fast die Hälfte des Unternehmensgewinns hat der Familienbetrieb 2013 mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen gemacht. Durch Qualitätsverbessernde Prozessinnovationen hat sich der Umsatz um 10 Prozent verbessert.

Große Teile der Innovationen entstehen bei LAMILUX durch das systematische Beobachten der Branche. Die daraus gezogenen Schlüsse fließen unmittelbar in innovative Prozesse. In den vergangenen drei Jahren ist LAMILUX dadurch um 100 Prozentpunkte schneller als der Branchendurchschnitt gewachsen. Diese Innovationserfolge führt der Geschäftsführer Dr. Heinrich Strunz vor allem auf „flache Hierarchien in einem sehr persönlichen Arbeitsumfeld“ zurück. „Dies ermöglicht uns einen schnellen Austausch und ein sehr flexibles Handeln bei unseren Innovationsprojekten.“
Dr. Heinrich Strunz: „Mit dem Top-100-Siegel erhalten wir den Lohn für unsere gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen, Innovationsprozesse beständig anzustoßen, diese optimal an den Erwartungen der Märkte auszurichten und zu einem erfolgreichen Ergebnis zu führen.“ Diese Innovationskompetenz habe LAMILUX in seinen Branchen zum Technologieführer werden lassen. „Daher werden wir nicht nachlassen, unsere Innovationskraft weiterhin zu stärken. Dies wird uns auch in Zukunft wichtige Wettbewerbsvorteile sichern.“

Dem Sprung in die „Top 100“ geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg.
„Den ‚Top 100’ gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung“, sagt Prof. Franke.

Wie gut die diesjährigen „Top 100“ sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 65 nationale Marktführer und sogar 21 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren knapp 2.100 nationale und internationale Patente an. Die Innovationskraft beschert den Unternehmen einen bemerkenswerten Erfolg: 82 Prozent von ihnen wuchsen von 2011 bis 2013 über ihrem jeweiligen Branchendurchschnitt – und zwar im Durchschnitt um beachtliche 22 Prozentpunkte. 41,6 Prozent ihres Umsatzes erwirtschafteten sie mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland liegt dieser Wert bei nur 6,8 Prozent. 62 Prozent der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

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