Sauberes Spiel: Kärcher-Geräte im Einsatz beim Tennisturnier in Stuttgart

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Tennisprofis und Reinigungsspezialisten beim MercedesCup: „Jeden Tag sein Bestes geben“

Spiel, Satz, Sieg. Dem Franzosen Lucas Pouille sowie dem britisch-brasilianischen Doppel Jamie Murray / Bruno Soares gelang das in diesem Jahr beim MercedesCup in Stuttgart. Vom 10. bis 18. Juni kämpften Stars und Newcomer des Herrentennis im Rahmen der ATP-Worldtour bereits zum 39. Mal auf dem Gelände des TC Weissenhof auf dem Stuttgarter Killesberg. Große sportliche Leistungen erfordern harte Arbeit hinter den Kulissen – von den Sportlern, aber auch von Organisatoren und Helfern bei einem großen Turnier. Im Falle des MercedesCup haben Greenkeeper, Veranstalter und Gebäudedienstleister alle Hände voll zu tun, um das Gelände des TC Weissenhof fit für neun Tage Profi-Tennis zu machen.

Ein Fokus liegt dabei auf dem „heiligen Grün“, auf dem seit drei Jahren beim MercedesCup gespielt wird. Die Greenkeeper wissen, was dem Rasen gut tut und welche Pflege er benötigt. Regen und Gewitter sind dabei kritisch und jeder Tag ohne Unwetter ein Geschenk. Doch für ein gelungenes Tennisturnier reicht nicht nur ein gepflegter Rasen – an den neun Spieltagen verzeichnete der diesjährige MercedesCup einen Rekord von mehr als 61.000 Besuchern. Das sind durchschnittlich 14.000 Füße täglich, die nicht nur einmal hin und her, sondern mehrere Kilometer auf dem Gelände entlang laufen. Dazu kommen Caterer, Sicherheitspersonal, Journalisten und die vielen Menschen hinter den Kulissen. Die Firma Raumpflege, Gebäudedienstleister aus Stuttgart, ist seit gut 15 Jahren für alle Art von Reinigungsarbeiten beim MercedesCup zuständig. Täglich von sechs bis zehn Uhr morgens sind Projektleiter Vlado Djorovic und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, um das Gelände für den täglichen Besucherstrom, Sportler und Veranstalter herzurichten.

Mit den ersten Arbeiten ging es allerdings schon einige Wochen vor Turnierstart los. Als die Bühnen und Zelte aufgebaut und das gesamte Gelände startklar gemacht wurde, hatten Platzwart und Veranstalter einen wichtigen „Helfer“ bei der Hand: Den Hochdruckreiniger HDS 8-18 von Kärcher. Zwei Tage lang wurden damit die Steintribünen, die Sitze auf den Rängen des Center Court und einige Flächen gereinigt. „Das wurde mit einem Heißwassergerät durchgeführt, weil damit eine wesentlich höhere Effizienz als mit einem Kaltwasser-Hochdruckreiniger erreicht wird. Oder einfach gesagt: es geht schneller und leichter“, erklärt Achim Dürr vom Kärcher Vertrieb Deutschland.

Los geht’s in der Morgendämmerung
Bereits gegen fünf Uhr sind die ersten Bewegungen auf dem Tennisgelände zu sehen. Die Greenkeeper rollen die schwarze Regenplane zusammen, die den Center Court jede Nacht vor möglichem Regen, Hagel und Gewitter schützt. Etwa zur gleichen Zeit treffen auch die ersten Mitarbeiter des Gebäudedienstleisters Raumpflege ein und bereiten ihren Arbeitseinsatz vor. „Wir sind hier während des Turniers mit knapp 20 Leuten vor Ort, um in den vier Stunden am Morgen alles zu leisten, was notwendig ist“, sagt Vlado Djorovic. So auch an diesem Freitagmorgen des 16. Juni, an dem die Viertelfinalspiele ausgetragen werden. Um 8 Uhr ist Fernando Batista gerade dabei, den Innen- und Balkonbereich des VIP-Zeltes, der mit grünem Teppich ausgelegt ist, zu reinigen. „Wir benutzen dafür einen Teppichbürstsauger CV 38/2 aus dem Professional Sortiment von Kärcher. Der kommt hauptsächlich hier im VIP-Bereich zum Einsatz“, erklärt sein Chef. Insgesamt sorgen während des MercedesCup vier dieser Sauger für eine Wohlfühl-Atmosphäre. Der Gebäudedienstleister weiß die technischen Finessen zu schätzen: Die Sauger befreien die Teppiche nicht nur von Schmutz, Flusen und Staub, sondern stellen den Flor durch die rotierende Bürste beim Saugen gleich wieder auf. „Dieses Modell ist ein Klassiker“, sagt Achim Dürr. Er ist auch einen Tag auf das Gelände des TC Weissenhof gekommen, um die Geräte seiner Firma, die in diesem Jahr auch erstmalig Premium-Partner des MercedesCup ist, im Einsatz zu sehen. „Unser CV 38/2 ist 38 Zentimeter breit und hat zwei Turbinen – daher die Bezeichnung. Eine Turbine treibt die Absaugung an, die andere die Teppichwalze zum Aufstellen des Flors.“ Über einen Drehschalter lässt sich der Anpressdruck an die Florhöhe anpassen, so dass er auf den unterschiedlichsten Teppicharten eingesetzt werden kann.

Aus dem VIP-Zelt geht es weiter auf eine kleine Verbindungsbrücke, die direkt zu den Tribünen des Center Court führt. Auch hier ist Teppichboden verlegt, allerdings ein glatter Nadelfilz, auf dem sich Schmutz und Staub nur oberflächlich absetzen. „Bei diesem Belag arbeiten wir mit einem Trockensauger, denn hier gibt es keinen Flor, der nach dem Absaugen wieder aufgerichtet werden muss“, erklärt Djorovic. Der gleiche ist auch im Logenbereich des Center Court verlegt und wird täglich abgesaugt. Mitarbeiter Love Preet Singh übernimmt an diesem Freitag das Reinigen dieser Bereiche. Währenddessen erklärt Achim Dürr: „Der Trockensauger T12/1 ist sehr wendig, was für Arbeitsbereiche wie diese Brücke oder den Logenbereich sinnvoll und für den Anwender sehr komfortabel ist.“ Gerade dieses Handling wissen Love Preet Singh und seine Kolleginnen und Kollegen sehr zu schätzen: Mit nur 6,6 Kilogramm ist der Sauger ohne großen Kraftaufwand hin und her zu bewegen und auch über Treppen und Absätze problemlos zu transportieren – was nicht selten vorkommt auf dem Tennisgelände. Mit einem Fassungsvermögen von zwölf Litern kann eine gute Menge Staub und Schmutz gebunden werden, und mit 56 dB(A) ist der Sauger zudem so leise, dass bei Bedarf auch während Publikumsverkehr einmal Krümel oder Flusen beseitigt werden können.

Laubbläser – auch im Sommer nützliche Helfer
Mittlerweile ist es neun Uhr, und schon bei den ersten beiden Stationen zeigt sich, wie wichtig die richtige Ausrüstung ist, damit Djorovic und sein Team effizient arbeiten können, so dass Punkt elf Uhr der erste Ball aufgeschlagen werden kann. So nutzen sie auch den Kärcher Akku-Laubbläser LB 850. „Klar, Laub haben wir hier so gut wie keins, aber für Müllreste wie Papier, Taschentücher oder Pappbecher sind sie genauso gut geeignet. Hier beim Tennisturnier geht es zwar etwas anders zu als bei einem Rockfestival, aber trotzdem sind wir froh, diese Geräte nutzen zu können.“ Heute ist Luis Fernandes dran, die Tribünen und den Rasen mit dem Laubbläser zu bearbeiten. Sechs Stück sind während des Turniers auf dem gesamten Gelände im Einsatz, und auch die Greenkeeper nehmen sie dankend an, denn so können sie den empfindlichen Rasen schonend von störenden Verunreinigungen oder Grasresten befreien, ohne mit Harke oder ähnlich schweren Gerät zur Tat schreiten zu müssen.

Sicher und sauber für 14.000 Füße pro Tag
Noch eine halbe Stunde bis zur Öffnung des Geländes. Bevor die Besucher gleich zu den Tennisplätzen, der VIP-Lounge und den Tribünen strömen werden, widmet sich Luzia Palmeira, auch Mitarbeiterin bei der Firma Raumpflege, noch einmal den Asphaltwegen des Geländes. Mit der Aufsitz-Kehrmaschine holt sie Papiere, Steinchen & Co. von den Wegen. Für Getränkedosen, größere Becher und ähnlichen Abfall gibt es in dem Gerät eine Grobschmutzklappe, die bequem durch ein Pedal zu bedienen ist. „Wir haben hier eine benzinbetriebene Kehrmaschine, die KM 100/100 von Kärcher, im Einsatz. Mit 100 Zentimetern Arbeitsbreite ist sie bestens für die Anforderungen auf dem Gelände geeignet, und die 100 Liter Behälter für das Kehrgut sind für den anfallenden Schmutz genau die richtige Größe“, erklärt Palmeira’s Vorgesetzter. Die 100 Liter Fassungsvermögen teilen sich auf zwei Behälter auf, so dass die Entleerung komfortabel ist. Der Seitenbesen wird vor allem für die Reinigung der Randbereiche benutzt und kann an jeder Maschine auf zwei erweitert werden: Er holt das Kehrgut in die Mitte der Wege, wo die Kehrwalze es mit dem Überwurfprinzip in den Schmutzfangbehälter befördert. „Damit wird nahezu das gesamte Volumen des Schmutzfangbehälters genutzt“, erklärt Achim Dürr. Was sofort ins Auge fällt: Die Borsten des Seitenbesens sind gelb-schwarz. „Das hat mit dem Untergrund und dem anfallenden Schmutz zu tun. Die schwarze Beborstung ist hart, die gelbe eher weich. Für die Bedingungen auf dem Gelände ist das die effektivste und beste Lösung. Auch die Walze hat einen gelb-schwarzen Borsten-Mix.“ Täglich fährt Luzia Palmeira damit mehrfach die Wege ab, denn nicht nur Besucher und Spieler nutzen sie – auch Caterer, Veranstalter und Organisatoren sollen sicher von A nach B kommen und sich zudem auf dem Gelände wohl fühlen.

Die Kehrmaschine arbeitet im Trockenbetrieb, kann aber auch auf nassen Wegen eingesetzt werden. Was dieses Jahr zum Glück nicht notwendig war… Auch die schwarzen Planen über dem Center Court konnten tagsüber eingerollt bleiben und wurden nur in der Nacht, zur Vorsicht, über das Grün gespannt. Dennoch: In diesem Jahr war der Center Court gut gerüstet für ein mögliches Gewitter oder Starkregen. In dem Schacht unter dem Platz, in den die gesamte Wassermenge der Fläche im Falle eines Regens läuft, sind seit diesem Jahr zwei Tauchpumpen SP7 von Kärcher installiert. Die sorgen dafür, dass bei Erreichen des maximalen Wasserpegels im Überlaufschacht das Wasser umgehend in ein zweites Becken gepumpt wird. „Eine Pumpe ist ausreichend, die zweite haben wir aber zur Sicherheit installiert“, erklärt Achim Dürr.

Punkt zehn Uhr: Der Arbeitstag für Djorovic und sein Team geht dem Ende entgegen. Fast. Einige aus seinem Team werden tagsüber auf dem Gelände sein, um Unterhaltsreinigungen etwa in Umkleideräumen und Toiletten durchzuführen, Papierkörbe und Mülleimer zu leeren oder bei Bedarf etwas wegzukehren. Sie geben täglich ihr Bestes, denn ein gepflegtes Turniergelände hat in jedem Jahr oberste Priorität – für Besucher, Veranstalter und natürlich die Sportler. Damit jeder eine faire Chance hat auf Spiel, Satz und Sieg.

1. Frühmorgens auf dem Gelände des MercedesCup in Stuttgart: Fernando Batista reinigt den Innen- und Balkonbereich des VIP-Zeltes. Die Teppichbürstsauger CV 38/2 von Kärcher befreien die Böden nicht nur von Schmutz, Flusen und Staub, sondern stellen den Flor durch die rotierende Bürste beim Saugen gleich wieder auf.

2. Kärcher Akku-Laubbläser LB 850: Beim MercedesCup sind sie für die Mitarbeiter der Gebäudereinigung nützliche Helfer, um Müllreste wie Papier, Taschentücher oder Pappbecher zu beseitigen.

3. Luzia Palmeira, Mitarbeiterin bei der Firma Raumpflege: Mit der Aufsitz-Kehrmaschine KM 100/100 von Kärcher holt sie Papiere, Steinchen & Co. von den Wegen. Für Getränkedosen, größere Becher und ähnlichen Abfall gibt es in dem Gerät eine Grobschmutzklappe, die bequem durch ein Pedal zu bedienen ist. Täglich fährt sie damit mehrfach die Wege ab, damit Besucher, Spieler, Caterer und Veranstalter sicher von A nach B kommen und sich zudem auf dem Gelände wohl fühlen.

Fotos wurden bereitgestellt von Kärcher.

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