Reverse Graffiti auf Hafenmauer im französischen Sète

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Mit Wasser, Hochdruck und Schablone­ – vergängliche Kunst mit Hochdruckreiniger

 An der Hafenmauer des Fischereihafens im Zentrum der südfranzösischen Stadt Sète hat der Künstler Klaus Dauven zusammen mit Kärcher ein vergängliches Kunstwerk geschaffen und Gesichter lokaler Persönlichkeiten mit der sogenannten Reverse-Graffiti-Methode abgebildet.

Vergängliche Kunst
Beim „Reverse Graffiti“ entstehen Motive durch das gezielte Abtragen organischer Verschmutzungen wie Algen, Flechten oder Moose. Mithilfe von Schablonen, die Klaus Dauven in seinem Atelier angefertigt hat, und einem benzinbetriebenen Kaltwasser-Hochdruckreiniger des Typs HD 9/23 G wurde die Hafenmauer rund um die Schablonen gereinigt. Das Motiv entsteht durch den Hell-Dunkel-Kontrast zwischen den gesäuberten und unbearbeiteten Flächen.
Die lange Geschichte der Hafenstadt und der Hafenmole inspirierte den Künstler zu seinen Motiven: Er wählte verschiedene lokale Persönlichkeiten mit Bezug zur Schifffahrt oder Fischerei, die besonders ausdrucksstarke Gesichter haben. Die 650 Meter lange Mole Saint Louis war das erste Bauwerk in der 1666 erbauten Stadt Sète.

Große Segler zu Besuch in Sète
Gleichzeitig mit den Reinigungsarbeiten an der Hafenmole fand eines der größten maritimen Feste in Sète statt. Zur „Escale“ legen mehr als 100 Schiffe und Segelboote im Hafen an, darunter die schönsten Windjammern Frankreichs und der Welt – die passende Kulisse  für die neuen Kunstwerke an der Mole.

Die Hafenstadt Sète
Die französische Stadt Sète liegt am östlichen Ende der etwa 16 Kilometer langen Landzunge „Le Toc“. Neben dem Stadtzentrum liegt hier der bedeutendste französische Fischereihafen am Mittelmeer.

Der Künstler Klaus Dauven
Klaus Dauven, am 6. Juni 1966 in Düren geboren, studierte an den Kunstakademien Düsseldorf und Münster sowie an der Ècole des Beaux-Arts in Aix-en-Provence. Die Idee des „Reverse Graffiti“ entstand 1997. Seit 2007 führt er in Kooperation mit Kärcher Kunstprojekte durch, bei denen diese Methode zum Einsatz kommt.

Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Der Reinigungsgerätehersteller Kärcher hat im Rahmen seines Kultursponsoringprogramms seit 1980 weltweit über 140 Denkmäler restauratorisch gereinigt. Dazu zählen die Kolonnaden des Petersplatzes in Rom, das Brandenburger Tor in Berlin, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die über 3.300 Jahre alten Memnonkolosse im oberägyptischen Luxor und die Präsidentenköpfe am Mount Rushmore. Darüber hinaus wurden Kunstprojekte mit Reverse Graffiti in Deutschland, Frankreich, Japan und Korea unterstützt. Die Reinigungen finden stets in enger Zusammenarbeit mit Denkmalschützern, Restauratoren und Kunsthistorikern statt.

Foto oben: Vergängliche Kunst auf einer 350 Jahre alten Hafenmauer.

Die Köpfe von lokalen Persönlichkeiten wurden mithilfe von Schablonen und einem Kaltwasser-Hochdruckreiniger angebracht.

Zum Einsatz kam dabei ein benzinbetriebener Kaltwasser-Hochdruckreiniger des Typs HD 9/23 G.

Fotos wurden bereitgestellt von Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH.

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