Der Unimog als Forstfahrzeug

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Mercedes-Benz demonstriert auf der Fachmesse für Forsttechnik in Roding Vielseitigkeit und Effizienz des Unimog Geräteträgers: Der Unimog als Forstfahrzeug: Gehölzpflege, Energieholzgewinnung, Transportlogistik und Wegebau

  • Präsentation von elf Unimog für die Forst- und Waldarbeit
  • „Profi-Hackerzug“ als spektakuläre Neuheit
  • Ausstellungsfahrzeuge und Geräte in Aktion (Stand B6-205)
  • Geländegängigkeit und bodenschonender Reifendruck
  • Ganzjahreseinsatz kommt Lohnunternehmern entgegen

Wenn alle vier Jahre das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) zu seiner Tagung und Fachmesse einlädt, schlägt auch die große Stunde des Unimog als forstwirtschaftliches Fahrzeug. Der vielseitig einsetzbare Geräteträger von Mercedes-Benz ist auf der „Messe im Wald” im oberpfälzischen Roding mehr als ein Dutzend Mal vertreten. Die Ausstellungsfahrzeuge sind ausgerüstet mit speziellen Anbaugeräten für Arbeiten im Wald, in der Forstlogistik und für den Wegebau. Auf dem Stand B6-205 können die Besucher die Kombinationen von Unimog-Trägerfahrzeugen und Anbaugeräten in voller Aktion erleben, darunter auch eine spektakuläre Neuheit: den „Profi-Hackerzug“.

Der Profi-Hackerzug: Alles im Blick

Das Gespann („Profi-Hackerzug“) besteht aus einem Unimog U 530 und einem angehängten „Holzhacker“ der Firma „Heizomat“ mit Ladekran. In diese Holzhacker-Maschine werden Baumstämme eingeführt und zu Hackschnitzeln verarbeitet. Auf der Ladefläche des Unimog ist eine abnehmbare Kabine montiert. Diese lässt sich sowohl hydraulisch in die Höhe fahren als auch um 30 Grad nach rechts und links drehen. So hat der Bediener stets Einzug und Auswurf des Holzhackers im Blick, und das vom komfortablen Sitz einer lärmgedämmten und klimatisierten Komfortkabine aus. Diese kann, wenn der Unimog flexibel anders genutzt werden soll, schnell und einfach per Gabelstapler abgenommen werden. Angetrieben wird der Holzhacker über die Heckzapfwelle des Unimog, welche die volle Motorleistung 220 kW (299 PS) überträgt.

Der Kran zur Beschickung des Hackers nutzt die Fahrzeughydraulik. Der Holzhacker vom Typ HM 10 500 KTL der Firma Heizohack kann Baumstämme bis zu einem Durchmesser von 500 mm verarbeiten und stellt in Kombination mit dem Unimog eine höchst wirtschaftliche Lösung für die professionelle Energieholzgewinnung dar. Statt der Kabine können leicht auch andere Aufbauten montiert werden, was für eine maximale wirtschaftliche Auslastung im Ganzjahreseinsatz sorgt.

Baumpflege, Holzgewinnung und Forstlogistik mit dem Unimog

Der Unimog findet in der Forstwirtschaft seine idealen Einsatzbedingungen in der Gehölz- und Baumpflege, in der Gewinnung von Brennholz sowie in der Forstlogistik. Dazu zählen auch die Produktion und der Transport von Hackschnitzeln. Eine wichtige Rolle spielt der Wegebau. Frontplanierschild und Wegebaufräse machen den Unimog zu einem leistungsstarken Arbeitsfahrzeug, das auch Wege für den Abtransport von Langholz schaffen kann. Das gilt auch für den Einsatz im Winter. Vielfach lässt sich Holz nach feuchten Herbstwochen erst bei Frost abfahren, dazu rückt im Winter gegebenenfalls der Unimog mit Schneepflug in den Wald aus. Für Arbeiten unmittelbar im Forst, etwa bei der „Gefahrbaumfällung“, kann der Unimog mit Arbeitskorb und Seilwinde ausgerüstet werden. Zur Gehölzpflege zählt schließlich auch das Zurückschneiden von Bäumen, vor allem entlang der Wege und an Stromtrassen.

BlueEfficiency Power-Motoren erfüllen Lkw-Abgasnorm Euro VI

Vielfach nutzen die in der Forstwirtschaft tätigen Lohnunternehmen die besonders leistungsstarken Unimog Geräteträger U 430 und U 530. Aber auch der kompakte U 218 kommt zum Einsatz, ebenso wie der U 5023 aus der Baureihe der hochgeländegängigen Unimog. In hohem Maße effizient und umweltfreundlich arbeiten die BlueEfficiency Power-Motoren der Unimog-Baureihen. Drei Vier- und zwei Sechszylinder stehen zur Verfügung, sie leisten zwischen 115 kW (156 PS) und 220 kW (299 PS) und erfüllen selbstverständlich die für Lkw verbindliche europäische Abgasnorm Euro VI.

Unimog im Forst: Geländegängig, leistungsstark, wendig und den Boden schonend

Bei den Forstarbeiten helfen dem Unimog seine überragenden Fahreigenschaften im Gelände. Permanenter Allradantrieb, zuschaltbare Differenzialsperren an der Vorder- und Hinterachse, Portalachsen für große Bodenfreiheit, sehr günstige Böschungswinkel, große Achsverschränkung und eine extreme Steigfähigkeit stehen für dieses seit Jahrzehnten bewährte Konzept. Die im Unimog schon lange bewährte Reifendruckregelanlage erlaubt unkompliziert die Erhöhung der Traktion und sorgt gleichzeitig für niedrigen Bodendruck und somit geringe Verdichtung, was den Boden schont. Mit der neuesten Version „Tirecontrol plus“ lässt sich der Reifendruck komfortabel über die Lenkradtasten auf die Modi „Straße“ , „Sand“ und „Schlechtweg“ einstellen.

Die gute Manövrierfähigkeit der Unimog-Geräteträger steigert zusätzlich die Allradlenkung. Sie reduziert den ohnehin schon kleinen Wendekreis um 20 Prozent. Dank der optional lieferbaren Load-Sensing-Hydraulik wird beim Antrieb der Geräte nur so viel Energie verbraucht wie im Augenblick benötigt wird. Die ab Werk lieferbare Heckzapfwelle kann die volle Motorleistung von 220 kW (299 PS) übertragen.

Hohes Maß an Sicherheit und Komfort

Die „Freisichtkabine“ des Unimog setzt Maßstäbe in Sachen Fahrkomfort und Sicherheit. Hervorragende Sicht zur Seite und nach vorn und damit auch auf den Arbeitsbereich der Anbaugeräte entlastet den Fahrer und schützt andere Verkehrsteilnehmer. Als Sonderausstattung gibt es ein Lichtpaket mit höhenverstellbaren Zusatzscheinwerfern an der A-Säule und LED-Scheinwerfern auf dem Dach. Zusätzliche Arbeitsscheinwerfer sind ebenfalls möglich. Im Fahrkomfort bringt der Unimog die hohen Standards aus dem Lkw-Verkehr mit. Wichtig für Transportstrecken: Der Unimog ist voll autobahntauglich bei günstigen Verbrauchswerten. Gerade Lohnunternehmen wissen das zu schätzen, müssen sie doch oft weite Transportstrecken zwischen den Einsatzstellen zurücklegen.

Die Exponate

Von den elf auf dem Messestand gezeigten Unimog gehören zehn zur Baureihe der Geräteträger und einer zu den hochgeländegängigen Unimog. Sie sind kombiniert mit verschiedenen An- und Aufbaugeräten oder Anhängern:

  • Unimog U 218 mit Hubarbeitsbühne von Oil & Steel
  • Unimog U 218 mit Feuchtsalzstreuer und Fronthacker (Firma Dücker)
  • Unimog U 318 mit Frontlader (Firma Hauer) und Stahlpritsche (Firma Söder)
  • Unimog U 423 in Agrarausstattung, Front- und Heckzapfwelle, Front- und Heckhydraulik, mit Flächenmulcher (Firma Dücker) an Front und Heck
  • Unimog U 430 mit Eintrommel-Forstseilwinde unter der Pritsche (Firma Schlang & Reichert) sowie Frontausleger und Freischneider (Firma Mulag)
  • Unimog U 430 Agrarausstattung, Front- und Heckzapfwelle, Front- und Heckhydraulik, angebaut sind Frontplanierschild und Wegebaufräse (Firma Hen)
  • Unimog U 430 für den Wegebau mit Bankettfräse und Verdichter (Firma Söder)
  • Unimog U 430 mit Front- und Heckausleger und hydraulischen Arbeitswerkzeugen (Firma Mulag)
  • Unimog U 530 Agrarausstattung mit Heckzapfwelle, Stahlpritsche, Heck- und Frontkraftheber sowie Tandemanhänger
  • Unimog U 530 „Profi-Hackerzug“ mit Komfortkabine auf der Pritsche (Firma Werner) und angehängtem Holzhacker (Firma Heizohack/Heizomat)
  • Unimog U 5023 mit Kran und Korb (Firma Palfinger)

Zu sehen sind Unimog-Fahrzeuge auch auf den Messeständen einiger Hersteller von An-und Aufbaugeräten, so bei den Firmen Fassi, Kox und Werner.

Unimog im Ganzjahreseinsatz

Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten macht den Unimog interessant besonders für Lohnunternehmen, die auf einen Ganzjahreseinsatz angewiesen sind. Viele von ihnen führen ähnlich gelagerte Arbeiten auch für Kommunen, Straßenbauverwaltungen oder Landwirte aus. Vier Anbauräume stehen zur Verfügung, außer an Front und Heck auch zwischen den Achsen und auf der Pritsche. Die Vorführungen auf dem Stand von Mercedes-Benz demonstrieren eindrucksvoll, wie gut die von einer spezialisierten Industrie abgestimmten An- und Aufbaugeräte mit dem Trägerfahrzeug harmonieren.

Die optionalen Agrar-Ausstattungsvarianten des Unimog bieten sich auch für viele Einsätze im forstwirtschaftlichen Bereich an. Sie fassen die Module Heckzapfwelle ab Werk, bedarfsgerechte Load-Sensing-Hydraulik, die Reifendruckregelanlage und die spezielle Bereifung 495/70/R24 zusammen. Diese Hochstollenbereifung kombiniert große Aufstandsfläche mit niedrigem Bodendruck.

Messeschwerpunkt Forsttechnik und Holzernte

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) verbindet traditionell seine alle vier Jahre durchgeführte, aus Kongressen und Exkursionen bestehende internationale Tagung mit einer Fachmesse. Die Veranstaltung dauert vom 9. bis 12. Juni und zieht mehr als 500 Aussteller aus über 25 Ländern an. Wichtige Schwerpunkte sind Forsttechnik, Holzernte und Holzenergiegewinnung – gerade hier finden die Unimog große Beachtung. Mehr als 50 000 Fachbesucher werden erwartet.

Mercedes-Benz Service steht für Mobilität

Die weltweit anerkannte Hochwertigkeit aller Unimog hat ihre Ursache auch im leistungsstarken Service von Mercedes-Benz Special Trucks. An mehr als 650 Standorten in über 130 Ländern auf der ganzen Welt sorgen Service-Spezialisten für Wartung, Diagnose und Reparatur. Dies geschieht zusammen mit einer intensiven Betreuung und technischen Beratung bis hin zu Fahrsicherheits– und Techniktrainingskursen.

Fünf umfassende Serviceangebote

Die kaufbare Garantieverlängerung für das Gesamtfahrzeug auf maximal 60 Monate ist eine Anschlussgarantie. Sie bietet Schutz und Kostentransparenz ohne Selbstbeteiligung und zu planbaren, attraktiven Konditionen für fünf Betriebsjahre nach Erstzulassung.

Darüber hinaus bietet der Hersteller Serviceverträge für Wartungs- und Reparaturleistungen (Service Complete), ergänzend auch mit einem Leasingvertrag (Service Leasing Complete) an. Das umfangreiche Leistungspaket deckt alle Werkstattarbeiten von der Koordination der Termine bis zur Rechnungsprüfung zu festen monatlichen Raten ab. Dies sichert dem Kunden die klare Kostentransparenz sowie die Einsatzsicherheit und Betriebswirtschaftlichkeit seines Unimog-Fuhrparkes.

Außerdem lässt sich ein reiner Wartungsvertrag mit dem Hersteller abschließen (Maintenance Complete). Über eine fest vereinbarte Laufzeit erhält der Kunde dadurch für alle Wartungsleistungen spürbare Preisvorteile.

Mehr als 650 Servicestandorte in aller Welt

Hinter dem Unimog-Service steht eine weltweit organisierte Servicestruktur mit über 650 Servicestandorten und hervorragend ausgebildeten Servicetechnikern. Besonders zu erwähnen ist, dass die autorisierten Unimog-Servicepartner sich im Falle einer notwendigen Reparatur nicht nur um die Fahrzeuge, sondern auch um die An– und Aufbaugeräte kümmern – also um das ganze Fahrzeugsystem. Unter vier Serviceangeboten kann der Unimog-Eigner wählen: Antriebsstrang-Garantie (Service Extend), Anschlussgarantie auf den Antriebsstrang (Service Extend plus), Vor-Ort-Service mit Hol- und Bringdienst sowie Leihfahrzeug für den Fahrer (Service Mobilität) und dem Full-Service-Paket für Wartungs- und Verschleißarbeiten am Unimog (Service Complete). Für Mobilität steht außerdem eine Reihe an Unimog sofort zur Verfügung.

Finanzdienstleistungen der Mercedes-Benz Bank

Maßgeschneidert wie das Einsatzkonzept des Unimog sind auch die Finanzdienstleistungen der Mercedes-Benz Bank. Sie verfügt von innovativen Finanzierungsmodellen über Service-Leasing-Produkte bis zum Kommunal-Leasing zur spürbaren Entlastung öffentlicher Haushalte über ein vielfältiges Angebot. Bei den Finanzierungsmodellen stehen vier Alternativen zur Auswahl, abgestimmt auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse.

Vier Möglichkeiten der Finanzierung

Saisonraten-Finanzierung: Diese Form der Finanzierung auf Raten ist für Unternehmen in der Forstbranche besonders interessant. Sie orientiert sich nämlich am saisonalen Geschäftsverlauf. In Monaten, in denen in der Regel viel zu tun ist, steht eine höhere Rate an, wenn der Unimog sich kaum im Einsatz befindet, eine niedrigere. So bleibt der finanzielle Spielraum stets erhalten – und am Ende der Laufzeit gehört der Unimog dem Vertragspartner.

Standard-Finanzierung: Der Klassiker unter den Finanzierungen – mit attraktiven Konditionen und frei wählbaren Laufzeiten. Anzahlung, Laufzeit und Monatsraten werden bei Vertragsbeginn festgelegt und bieten maximale Planungssicherheit. Mit Bezahlung der letzten Rate wird der Unimog automatisch Eigentum des Vertragspartners.

Schlussraten-Finanzierung: Besonders geringe monatliche Raten und größtmögliche Flexibilität am Vertragsende – das bietet die Schlussraten- Finanzierung. Dabei wird bei Vertragsabschluss eine Schlussrate kalkuliert, die sich an einer individuellen Vertragslaufzeit und der voraussichtlichen Kilometer-Laufleistung orientiert.

Plus3-Finanzierung: Mit der Plus3-Finanzierung stehen dem Vertragspartner drei Optionen offen: Am Ende der Vertragslaufzeit Verkauf des Unimog nach Begleichung der Schlussrate, Rückkauf durch den Händler zum vertraglichen Rückkaufwert oder Übernahme des Unimog durch Zahlung der Schlussrate.

Mit Leasing maximal mobil bleiben

Einen neuen Unimog fahren und dabei auch finanziell mobil bleiben – das geht mit den Leasing-Angeboten der Mercedes-Benz Bank. Darüber hinaus sind die Leasingraten als direkte Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Es stehen drei attraktive Varianten zur Auswahl:

Leasing: Das klassische Leasing ist die bevorzugte Alternative zu Finanzierung oder Barkauf, wenn der Erhalt der Liquidität, steuerliche Vorteile oder die Aktualität des Fuhrparks im Vordergrund stehen. Da nur für die Nutzung des Unimog zu zahlen ist, sind die monatlichen Raten niedrig und überdies in vollem Umfang steuerlich absetzbar. Am Ende der Laufzeit gibt der Nutzer den Unimog einfach zurück und steigt auf ein neues Modell um.

Service-Leasing: Im Service-Leasing werden Servicedienstleistungen mit den Vorteilen des Leasings kombiniert. Mit nur einem Vertrag lässt sich ein wesentlicher Teil der Betriebskosten abdecken.

Kommunal-Leasing: Mit dem Mercedes-Benz Bank Kommunal-Leasing können auch öffentliche Einrichtungen wie städtische oder kommunale Betriebe von den Vorzügen des Leasings profitieren. Dank niedriger Monatsraten bleiben die Kosten überschaubar und der Fuhrpark stets auf dem aktuellen Stand.

Mietvertrag: Flexibilität nach kurzfristiger Kündigung

Kündbarer Mietvertrag: Mit einer Frist von drei Monaten kann der Nutzer den Vertrag jederzeit kündigen – sofern die Mindestmietdauer von 24 Monaten bereits verstrichen ist. Nach einer Kündigung besteht dann freie Auswahl aus verschiedenen Optionen: Den Unimog zurückgeben und bei Bedarf auf ein neues Modell umsteigen oder ihn über den Mercedes-Benz Partner erwerben.

Foto: Mercedes-Benz demonstriert auf der Fachmesse für Forsttechnik in Roding Vielseitigkeit und Effizienz des Unimog Geräteträgers

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