Energieverbrauch um 50 Prozent senken

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Die Danfoss-Firmenzentrale in Nordborg bezieht ihren Strom vom eigenen, nahe gelegenen Solarpark. Dies ist ein wichtiger Schritt und ein Etappensieg auf dem Weg zum angestrebten Klimaziel, den spezifischen Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 jeweils um 50 Prozent zu senken.

Danfoss gibt neue Klimastrategie bekannt

Die globale Erwärmung muss gestoppt werden! Gemäß der IEA (International Energy Agency) können Energieeffizienz-Lösungen bereits 38 Prozent der notwendigen Verminderung des CO2-Ausstoßes erreichen. Danfoss ist in der Lage, einige der innovativsten Energiespartechnologien zu liefern. Und so verstärkt das Unternehmen auch seine eigenen Anstrengungen und setzt sich selbst ehrgeizige Ziele. Da der größte Teil des weltweiten Energieverbrauchs von der Industrie sowie von Gebäuden stammt, liegt hier ein extrem großes Potenzial für Einsparungen. Danfoss möchte an dieser Stelle ein Vorreiter sein und hat sich bereits im Vorfeld des COP21 Klimagipfels neue, ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2030 plant das Unternehmen eine Halbierung des spezifischen Energieverbrauchs und somit der CO2-Emissionen in seinen Gebäuden und in der eigenen Produktion.

Der President und CEO von Danfoss, Niels B. Christiansen, fasst die neuen Klimaziele zusammen: „Weltweit bieten wir einige der innovativsten und effizientesten Technologien zur Energieeinsparung; damit helfen wir Städten und Unternehmen, ihre Klimaziele zu erreichen. Nun verstärken wir unsere eigenen Anstrengungen mit der neuen, ehrgeizigen Klimastrategie, die auf dem aufbaut, was wir schon erreicht haben. Wir wollen damit ein Vorreiter innerhalb des Klimasektors sein.“

Danfoss ist bereits auf einem guten Weg. Zwischen 2007 und 2014 stieg der Umsatz des Unternehmens um 55 Prozent, wohingegen der spezifische Energieverbrauch um 29 Prozent sank. Danfoss widmet sich schon lange Projekten mit energieeffizienten Lösungen zum Beispiel in den größten Fabriken der Welt. So werden durch die Optimierung von Lüftung, Heizung und Kühlung der Gebäude ca. 25 bis 30 Prozent der Energie eingespart. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen arbeitet Danfoss weiter verstärkt an der Energieoptimierung von Firmengebäuden und von Produktionsprozessen auf der ganzen Welt.

Danfoss will weiterhin die Verwendung Erneuerbarer Energien verstärken. 2013 errichtete Danfoss beispielsweise einen Solarstrompark, der einer der größten dieser Art in ganz Skandinavien ist und der die in der Nähe gelegene Firmenzentrale beliefert. Die Anlage verfügt über eine Gesamtkapazität von 2,2 MW. Eine weitere Solaranlage mit 1 MW wurde beispielsweise auch  am neuen Danfoss-Standort in Indien errichtet.

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