Danfoss GmbH – Fernwärme


Seit fast 80 Jahren erreicht Danfoss immer wieder Neues im Bereich Klima- und Energietechnologien, wo andere an ihre Grenzen stoßen. Jetzt arbeiten wir mehr als jemals zuvor mit nationalen und lokalen Regierungen auf der ganzen Welt zusammen, um Fernwärme- und Fernkältesysteme zu entwickeln, die nicht nur sofort Spitzenleistungen und Wert bringen, sondern auch eine nachhaltige Plattform für die Zukunft schaffen. Während Städte immer weiter wachsen und zunehmend auf mehrere Energiequellen angewiesen sind, werden Fernwärmeanlagen immer komplexer. Ausfallzeiten sind unbedingt zu vermeiden, und Danfoss bietet die richtigen Lösungen, damit die Anlagen betriebsbereit bleiben, erneuerbare Energiequellen nutzen und nachhaltiger werden können.


Dezentrale Trinkwasser-Erwärmung

Für die dezentrale Trinkwasser-Erwärmung für einzelne Zapfstellen oder Küche und Bad in einzelnen Wohnungen gibt es einzelne oder in Wohnungsstationen integrierte Frischwasser-Systeme, die das Trinkwasser nur bei Bedarf im Durchfluss erwärmen, ohne es zu speichern. Alle Komponenten und Systeme erfüllen die hohen Hygieneanforderungen für Trinkwasser und sorgen für eine zuverlässige und sicher Warmwasserversorgung.

Zentrale Trinkwasser-Erwärmung

Grundsätzlich wird bei zentralen Systemen zur Trinkwassererwärmung zwischen Durchfluss-, Speicherlade- und Antilegionellen-Systemen unterschieden. Während zentrale Durchfluss-Systeme über den Tag einen relativ gleichmäßigen Warmwasserverbrauch und eine relativ hohe Energieversorgung erfordern, empfiehlt sich in Gebäuden wie Hotels mit relativ geringem Warmwasserbedarf über den Tag und kurzzeitigen Bedarfsspitzen in den Morgen- und Abendstunden der Einsatz von Speicherlade-Systemen. Die gibt es auch mit exakter Temperaturregelung als Antilegionellen-Systeme, die besonders in n sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern und Altenheimen eingesetzt werden. Speicher-Wassererwärmer bietet Danfoss aus hygienischen Gründen für zentrale Systeme nicht an. Alle diese Systeme unterliegen als Großanlagen der regelmäßigen Kontrollpflicht durch die Gesundheitsämter.


Die Nutzung von Fernwärme bedeutet mehr individuellen Komfort und Energieeffizienz.

Die Grundprinzipien der Fernwärme sind denkbar einfach. An einem Ende des Netzwerks befindet sich eine Energiequelle (zumeist eine Multibrennstoff-KWK-Anlage). Die Wärme wird dann über ein Netz von isolierten Rohren an Wohn-, Geschäfts- und Industriegebäude in der ganzen Stadt verteilt.

Auf Endverbraucherebene werden einzelne Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen. Im Gebäude wird über eine Übergabestation mit Wärmeübertragern und diversen Regelkomponenten das Warmwasser für Raumheizung und Trinkwarmwasser (TWW) in die HVAC- und TWW-Systeme des Gebäudes geführt.

Die Wahl des richtigen Wärmeverteilungssystems für ein Gebäude (oder Netzwerk) wird durch drei Hauptkriterien beeinflusst:
– technische Anschlussspezifikationen;
– Wärmebedarf des Gebäudes;
– Komfortpräferenzen der Nutzer des Gebäudes.

Je genauer Sie diese Bedürfnisse ausgleichen können, desto besser ist der Service, den Sie Ihren Endverbrauchern bieten, und desto mehr Energieeffizienz werden Sie erzielen. Beide dieser Faktoren sind für Ihr Unternehmen von Vorteil.

Bei Danfoss entwickeln und fertigen wir alle wichtigen Bauteile für unsere Übergabe- und Wohnungsstationen intern. Da wir die wichtigsten Bauteile selbst herstellen, profitieren Sie von einer optimierten Wärmeübertragung und Systemregelung. Druck, Differenzdruck, Temperatur und Durchfluss sind in fast allen Übergabestationen von Danfoss integriert und werden automatisch geregelt.

Regler ohne Hilfsenergie, elektronische Regler, Motorregelventile und Energiezähler sorgen für ein Höchstmaß an Komfort und Energieeffizienz. Sie ermöglichen auch die Integration in übergeordnete Regelungs- und Überwachungssysteme.


Verteilungsnetz: sicher, nachhaltig und skalierbar

Fernwärmenetze zeichnen sich durch einen hohen Grad an Flexibilität aus. An ein Netz können 30 bis 40 Haushalte angeschlossen werden. Mit zunehmender Verfügbarkeit von Finanzierung, Planung und anderen Möglichkeiten können bereits bestehende Netzwerke in Städten weiter ausgebaut werden.

Der effiziente Betrieb des Fernwärmenetzes erfordert, dass die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung und Verteilung bis hin zur Nutzung im optimalen Gleichgewicht konzipiert und gehalten wird.

Die langjährige Erfahrung von Danfoss hilft Ihnen bei der Planung des optimalen Fernenergienetzes, ganz gleich ob Sie bei Null anfangen oder ein bestehendes Fernenergienetz sanieren.

Netzwerk-Design

Ein optimales Netzwerk-Design ist entscheidend für ein sparsames Fernenergienetz. Deshalb verwenden wir das thermo-hydraulische Modell des Netzwerks, um eine Überplanung zu vermeiden und die Kapazität und Auswirkungen auf das gesamte Netzwerk zu überprüfen. Das bedeutet, dass Sie durch die Installation einer geeigneten Regelungsausrüstung von einem Netzausgleich profitieren und somit Ihre Anfangsinvestitionen senken können. Die Regelungskomponenten und das Hydraulikmodell ermöglichen auch die ∆T-Optimierung, wodurch die Systemeffizienz und die Senkung der Primärenergieerzeugungskosten gewährleistet werden, da die Versorgungstemperatur optimiert und Temperatur und Durchfluss in Echtzeit ausgeglichen werden können.
Planung des optimalen Brennstoffmixes

Reaktion auf den Spitzenenergiebedarf

Auch wenn es um den Spitzenenergiebedarf geht, kann Danfoss Sie mit Know-how und Produktionssimulation unterstützen, um eine intelligente Planung der Fernwärmeerzeugung und -verteilung zu ermöglichen. Dadurch wird eine maximale Nutzung der Wärmespeicherung in Gebäuden und Netzwerken gewährleistet.