Danfoss: Energieeffizienz als Triebfeder für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

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Energieeffiziente Lösungen mit kurzer Amortisationszeit stehen bereit, um in Infrastrukturausbau, Bauwesen und Industrie neue Arbeitsplätze zu schaffen und Einsparungen zu ermöglichen, die Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit steigern werden.

Danfoss, als weltweit führender Technologieanbieter in den Bereichen Kühlung, Klimatisierung, Heizen und Motorsteuerung, setzt sich nun noch stärker für das Gelingen der Energiewende in Deutschland ein. Das Unternehmen ist Partner des Energieeffizienz-Kongresses der Deutschen Energie-Agentur DENA, um pragmatische Lösungen und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Energiewende bei gleichzeitiger Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu diskutieren. Der Kongress findet vom 11. bis 12. November in Berlin statt.

„70 Prozent des deutschen Energieverbrauchs fallen in den Bereichen Heizen und Stromversorgung an. Es stehen bereits energieeffiziente Technologien zur Verfügung, mit deren Hilfe sich riesige Mengen an Energie einsparen lassen, beispielsweise durch die optimierte Regelung von E-Motoren oder der Heizung und Kühlung in Industrie und Gebäuden, ebenso durch effizientere Infrastrukturen. Diese Technologien sind bereits erprobt und zeichnen sich durch eine kurze Amortisationszeit aus“, so Danfoss-Vorstandsmitglied und COO Kim Fausing auf dem Energieeffizienzkongress am Dienstag.

Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) lassen sich durch Investitionen in die Energieeffizienz in Deutschland bis zum Jahr 2020 rund 150 000 Arbeitsplätze schaffen, gleichzeitig die CO2-Emissionen um 45 Millionen Tonnen senken und Energiekosten in Höhe von 10 Milliarden Euro einsparen. Darüber hinaus ließe sich so auch die Abhängigkeit von Energieimporten verringern.

Insbesondere in Städten gibt es ein riesiges Effizienzpotenzial, würden intelligente Infrastrukturen geschaffen. Ein Beispiel hierfür ist die HafenCity in Hamburg. In diesem neu errichteten Areal werden Stromverbrauch, Heiz- und Kühlbedarf durch energieeffiziente Danfoss Technologien in Gebäuden und Versorgungssystemen besonders gering gehalten. Eine Lösung kombiniert Fernwärme und Stromerzeugung durch die Nutzung der Abwärme eines nahegelegenen Kraftwerks. Die Abwärme wird zum Beheizen von Gebäuden verwendet anstatt sie ungenutzt an die Umwelt abzugeben. Auf diese Weise lassen sich 90 Prozent der Primärenergie verwerten – ein Konzept, das problemlos auch auf andere städtische Wohngebiete übertragen werden kann. Derzeit decken Fernwärmesysteme nur 13 Prozent des deutschen Bedarfs.

In der Zukunft will Danfoss bei Projekten der Deutschen Energie-Agentur eine aktive Rolle übernehmen, um Energieeffizienz in Wohngebieten und Gebäuden zu steigern.

Kim Fausing weiter: „Wir intensivieren derzeit unsere Zusammenarbeit mit der DENA, um zu helfen, das in Deutschland vorhandene Energieeffizienz-Potenzial auszuschöpfen. Auf den Ebenen des Bundes, der Länder und der Kommunen sind ehrgeizige Zielsetzungen gefragt. In Kombination mit geeigneten Rahmenbedingungen werden Industrie und Hauseigentümer zu Investitionen in Technologien motiviert, welche sich schnell amortisieren und eine maximale Wirksamkeit entfalten. So lassen sich schneller Ergebnisse im Sinne einer erfolgreichen Energiewende erzielen.“

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