Erste China Kitchen Tour erfolgreich beendet – weitere Touren in Planung

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China ist – auch für die deutsche Küchenbranche – ein Markt mit enormen Absatzpotenzialen. Um sie zu nutzen, müssen die Wirtschaftsakteure nicht nur bürokratische Hürden nehmen, sie müssen vor allem das Land, die Menschen und den Markt verstehen. Zu diesem Zweck luden GOOS COMMUNICATION und die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) zur 1. China Kitchen Tour. Ein voller Erfolg: Auf der 7-tägigen Reise lernten die Teilnehmer das gesamte Spektrum der chinesischen Küchenwelt kennen und sammelten wertvolles Know-how und wichtige Kontakte. Für 2018 sind weitere Touren in Planung.

Während sich das Wachstum in Deutschland und den umliegenden europäischen Märkten verlangsamt, entwickelt sich China zu einem der Zukunftsmärkte für die Küchenbranche. Derzeit zählen rund 12 Prozent der Chinesen zur Mittelschicht. 2030 rechnet man mit einem Anteil von 70 Prozent, der eine Kaufkraft von fast 10 Billionen Dollar zur Verfügung steht. Das kommt auch der Küchenbranche zugute: Der Kücheneinbaumarkt etwa soll von 15 in 2016 auf 22,6 Milliarden Euro im Jahr 2019 steigen.

Damit deutsche Unternehmen an diesem enormen Wachstum partizipieren können, haben GOOS COMMUNICATION und die AMK die 1. China Kitchen Tour geplant. Die Idee dahinter: Branchenwissen vor Ort erwerben und den Teilnehmern die komplette Wertschöpfungskette erlebbar machen. Dass dieses Vorhaben durchaus erfolgreich war, zeigen die Reaktionen der Teilnehmer: „Besser bzw. effizienter kann man keinen Überblick über die örtliche Wertschöpfungskette und die Aufholjagd Chinas bekommen“, sagte etwa Markus Frönd, Geschäftsleitung bei ieQ-Systems. Und für Stefan Hahne von SHD AG ermöglichte die Tour „wertvolle Einblicke in den chinesischen Küchenmarkt“, die helfen, eine fundierte Entscheidung über einen Markteintritt zu treffen.

Shanghai

Von den High-Tech-Malls bis zum Besuch des „Golden Home“

Getreu der Intention, die gesamte Wertschöpfungskette zu zeigen, startete die Reise nach einem Ankunftstag zur Akklimatisierung mit dem Handel: Mit einem Besuch in zwei verschiedenen Malls erlebte die Gruppe am ersten Tag eine Besonderheit des chinesischen Handels: Für jede Konsumgütergruppe gibt es spezialisierte Einkaufszentren. Im Cimen Decoration Market etwa dreht sich alles um Einrichtung und Dekoration, ebenso wie im nachmittags besuchten Ogloria Furnishing Exhibition Centre. Und mit dem Besuch bei ISPACE lernten die Besucher zudem einen anderen Aspekt kennen: komplette Wohnungsmöblierungen, individuell erworben und online abgewickelt. Am dritten Tag ging es im High Speed Train nach Nanjing, wo die Veranstalter einen Blick ins Reich der E-Geräte geplant hatten: Nach dem Besuch der Produktionsstätte der BSH in China und des Elektroeinzelhändlers Suning Commerce Group, der über 1.600 Geschäfte in Asien betreibt, stand abends ein Treffen mit Regierungsvertretern auf dem Programm. Auch der folgende Tag startete offiziell: mit einem Besuch der Bezirksregierung Siyang. Im Anschluss ging es in ein Werk des drittgrößten chinesischen Küchenherstellers Golden Home, der Einblicke in die Produktion gewährte. Die Welt der Elektrogeräte wurde am fünften Tag unter die Lupe genommen und die beeindruckenden Werkshallen von Robam wurden durchschritten. Am vorletzten Tag stand das 5. China Kitchen Industrial Development Forum & Sino-German Modern Kitchen Industry Summit auf dem Programm, das unter anderem von der AMK und Koelnmesse veranstaltet wurde und den Teilnehmern viele Rahmendaten zum chinesischen Markt preisgab. Zum Abschluss wurde die LivingKitchen China/CIKB besucht, auf der die Besucher noch einmal erlebten, wie rasant sich der Markt in China und deren Marktplayer entwickeln – und dass deutsche Küchen, gerade bei wohlhabenden chinesischen Konsumenten, hoch im Kurs stehen.

Großer Erfolg ruft nach Wiederholung

„Wir haben auf dieser Reise viele Erkenntnisse vermitteln können“, resümiert Kirk Mangels, Geschäftsführer des AMK und Mitinitiator der China Kitchen Tour. „Jedes Mal beeindruckend ist die enorme Größe des Marktes, die man sich als Europäer kaum vorstellen kann. Wir sind schon länger der Überzeugung, dass ein wichtiger Teil der Zukunft unserer Branche in China stattfinden wird – und sind deswegen mit der AMK Greater China sowie AG China bestens im zukünftigen Wachstumsmarkt Nr. 1 vertreten.“ Dieser Tatsache war es unter anderem zu verdanken, dass die Tour zu einem großen Erfolg wurde, wie Klaus-Henning Wulf von Ninkaplast feststellte: „Dank der exzellenten Kontakte der AMK und AMK China bot die Tour eine hervorragende Gelegenheit, den chinesischen Küchenmöbel- und Haushaltsgeräte-Markt authentisch vor Ort kennenzulernen.“ Und diese Gelegenheit ist mit der ersten Reise noch nicht verstrichen: „Für uns ist klar, dass China der Zukunftsmarkt der Küchenbranche ist“, sagt Florian Goos, Inhaber und Geschäftsführer von GOOS COMMUNICATION. „Wir haben gemerkt, dass das von uns gemeinsam mit der AMK entwickelte und umgesetzte Format sehr gut angekommen ist – und haben gerade jetzt, nach der Tour, viele interessierte Anfragen kommen. Aus diesem Grund sind wir schon in die Planung für weitere Touren im kommenden Jahr gegangen – und werden sicherlich mit dem einen oder anderen neuen Aspekt überraschen.“

LivingKitchenChina_2

Wer mehr über die erste China Kitchen Tour erfahren möchte, findet unter www.goos-communication.com/soog-start/china-kitchen-tour-2017 eine Kurzversion des Reports zum Download.

Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)

Kirk Mangels

Harrlachweg 4, 68163 Mannheim

Telefon: +49 (0)621 / 8506100, Telefax: +49 (0)621 / 8506101

E-Mail: [email protected]; Internet: www.amk.de

Kirk Mangels

Bildrechte- und Quelle: Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)

 

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