Ganzheitliche Abwasserlösungen mit Grundfos iSolutions

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Das Fördern und Aufbereiten von Abwässern erfordert in erster Linie eine äußerst robuste Technik – der zuverlässige Betrieb auch unter rauen Umgebungsbedingungen und zuweilen rasch wechselnder Zusammensetzung des Abwassers steht im Vordergrund.

Robuste Technik schließt aber smarte Technik keinesfalls aus, wie Grundfos mit seinen iSolutions unter Beweis stellt: Es ist ein ganzheitlicher Systemansatz, bei dem mit intelligenter MSR-Technologie ausgerüstete Pumpen und Systeme an die Gegebenheiten der jeweiligen Abwasser-Infrastruktur angepasst werden können, um eine optimale Förderleistung, einen hohen Gesamtwirkungsgrad und ein Höchstmaß an Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Dazu basiert die Abwasserlösung entweder auf einer intelligenten, in das Pumpensystem integrierten Regeleinrichtung oder – bei größeren Abwasserpumpen – auf der Steuerung ‚Dedicated Controls‘, die in Kombination mit Motorschutzgeräten oder Frequenzumrichtern weitere Vorteile bietet: beispielsweise das Anpassen der Anlagenleistung an den tageszeitlich und saisonal schwankenden Bedarf.

Funktechnik bzw. Ethernet-Bus machen die Pumpensysteme Industrie 4.0-ready. Auf diese Weise können smarte Pumpen spezifische Funktionalitäten ausführen, optional auch andere Prozessparameter über zusätzliche freie Schnittstellen mit überwachen.

Smarte Apps und Cloud-Plattformen bieten attraktive Add-ons. Beispielsweise hat der Service mit der App ‚Go‘ eine Fülle von Möglichkeiten, die Motoren/Frequenzumrichter zu parametrieren oder auszulesen.

Eine bemerkenswerte Funktionalität bietet AutoAdapt, die in einer Reihe von Pumpen verfügbar ist: Diese Funktion sichert eine präzise Konfiguration der Anlage und damit maximale Energienutzung. Dazu analysiert die Pumpe kontinuierlich die Anlagenanforderungen auf Veränderungen und nimmt anschließend zur Sicherung der Gesamtanlageneffizienz eine Leistungsanpassung vor.
In Zukunft werden Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungspumpen noch mehr in der Lage sein, aus Erfahrungen zu lernen und auf dieser Basis zu handeln – Stichwort ‚Künstliche Intelligenz (KI‘). Umso wichtiger ist es, heute schon vorzusorgen und die Pumpensysteme zu vernetzen, so daß der Schritt zur mehr Intelligenz ein keiner ist.

Stellt sich die Frage, welchen konkreten Nutzen der Betreiber von diesen Lösungen hat? Sein Vorteil ist die vertiefte Transparenz und damit die höhere Verfügbarkeit der Anlage, verbunden mit einer verbesserten Produktivität. Auch Sicherheits- und Umweltschutzaspekte spielen eine Rolle – wer die relevanten Prozessparameter stets im Blick hat, vermeidet bzw. reduziert Fehler.

Cloud-Funktionalitäten bieten darüber hinaus attraktive Service- und Hilfe-Funktionalitäten. Beispielsweise ist es möglich, dass der Hersteller sich über die Cloud die aktuellen Einstellungen einer Pumpe anschaut und zusammen mit dem Betreiber die Konfiguration korrigiert bzw. andere Funktionalitäten aufruft.

Die Client-/Server-basierte Remote Management-Lösung (GRM) bietet dem Betreiber darüber hinaus eine vollständige Übersicht über die gesamte Anlage – Pumpen, Regelungen, Sensoren usw. Die Installation vor Ort ist einfach, weil GRM komplett vorprogrammiert zur Verfügung steht – es dauert nur Minuten, die Kommunikationseinstellungen und die Produktkonfiguration vorzunehmen.

Bei den in Abwasserinfrastrukturen eingesetzten Pumpen und Systemen haben die Betriebskosten entscheidende Bedeutung. Deshalb sollte kein Betreiber den Aufwand scheuen, verschiedene Alternativen anhand ihrer Lebenszykluskosten zu vergleichen; das erspart in den Folgejahren erhebliche Kosten (durch einen niedrigen Energieverbrauch, einen geringen Wartungs- und Instandhaltungsaufwand, durch hohe Zuverlässigkeit).

Foto von Firma Grundfos bereitgestellt.

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